Kosten-Falle

Horrende Sprit-Preise setzen Wiener Taxibranche zu

Die steigenden Treibstoffkosten bringen Wiens Taxifahrer zunehmend unter Druck, für viele Betriebe sind finanziell kaum noch Spielräume vorhanden. 

Für Wiens Taxilenker stellen die aktuellen Spritpreise ein großes Problem dar. Anders als in anderen Branchen können sie Mehrkosten nicht einfach an ihre Kunden weitergeben. Soll heißen: Die Margen schrumpfen, der Druck steigt.

Horrende Sprit-Preise setzen Wiener Taxibranche zu
© getty (Symbolbild)

In der Wirtschaftskammer fordert man daher rasche Maßnahmen und setzt auf Gespräche mit der Politik. Konkret geht es um eine strengere Spritpreisbremse sowie steuerliche Entlastungen. Zielführende Ergebnisse lassen allerdings noch auf sich warten.

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"Drei Mal die Woche tanken - leicht 100 Euro mehr"

"Ein Taxiunternehmer muss sicherlich dreimal in der Woche tanken", so Christian Holzhauser, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien, gegenüber dem ORF. "Wenn Sie es an der Tankstelle schon spüren, bei einmal tanken im Monat, dann ist das natürlich wesentlich mehr bei ihm, das sind leicht 100 Euro pro Monat … Es ist so, dass wir im beständigen Austausch sind mit der Stadt Wien aber auch mit der Regierung.“ Immerhin: Die meisten Kunden würden Verständnis für die aktuelle Lage aufbringen und sogar mehr Trinkgeld geben.

Zur Info: Die befristete Drei-Tages-Regel für Preiserhöhungen ist mit 12. April ausgelaufen. Stattdessen dürfen Preise nun wieder täglich zu Mittag erhöht werden - die Lage bleibt bis also weiterhin angespannt. Beim ÖAMTC sieht man diesen Schritt positiv. Die Anpassung ermögliche, dass Preissenkungen schneller bei den Konsumenten ankommen. Gerade jetzt sei es entscheidend, Preise aktiv zu vergleichen und unnötigen Verbrauch zu vermeiden.

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