Nach oe24-Bericht
Lobau-Aufstand: Mega-Demo in Wien
Der exklusive oe24-Bericht über den Start der Bauarbeiten für die Lobau-Autobahn hat am Mittwoch kräftig Staub aufgewirbelt. Bevor in einem Jahr die Arbeiten an der eigentlichen Trasse beginnen, errichtet die Asfinag in den kommenden Monaten sechs elektronische Zählstellen für Lkws und stellt Baucontainer auf. Bei Umwelt-NGOs hat die Nachricht für helle Aufregung gesorgt.
Die Klimabewegung, allen voran Fridays For Future gemeinsam mit Global 2000, Lobau Bleibt, Greenpeace AT und System Change, hat für Donnerstag schon um 9 Uhr vor dem Verkehrsministerium eine Demonstration angekündigt. Greenpeace kritisiert den Beginn der Vorarbeiten als „Startschuss für die größte Sackgasse Österreichs“, da es noch immer kein grünes Licht vom EuGH für den Lobau-Tunnel gebe. Gefordert wird ein sofortiger Baustopp. „Der Bau könnte rechtswidrig sein“, geben auch die Wiener Grünen zu bedenken.
Der WWF reagiere ebenfalls mit Kritik. „Das Durchboxen der Lobau-Autobahn gegen alle Bedenken ist fahrlässig und zukunftsvergessen“, sagte Simon Pories. „Es ist absurd, dass Verkehrsminister Hanke an dem Projekt festhält wie ein trotziges Kind, während Recht und Wissenschaft dagegen sprechen“, betont Laila Kriechbaum von „Fridays For Future“
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