Stadt Wien im Dialog

1.500 Altkleidercontainer vor dem Aus

Das Container-Aus für Altkleider sorgt für Unsicherheit bei Sammlern und Organisationen. Nun gibt es am 2. Juni im Wiener Rathaus einen Dialog mit der Stadtregierung. 

Der Wiener Landtag hat entschieden: Altkleidercontainer im öffentlichen Raum sollen verschwinden. Schon ab 1. Jänner 2027 ist damit Schluss, eine kurze Übergangsfrist soll nur noch das Abräumen ermöglichen. Die Begründung der Stadt: Rund um die Container komme es immer öfter zu Verschmutzungen und Problemen im Stadtbild. Für viele Betreiber kommt der Beschluss einem Schock gleich - die Stimmung ist angespannt, die Zukunft unklar.

Jetzt wird hinter den Kulissen verhandelt. Am 2. Juni treffen die großen Sammelorganisationen Öpula und Humana im Wiener Rathaus auf Umweltstadtrat Jürgen Czernohorszky und Planungsstadträtin Ulli Sima (beide SPÖ). Die Betreiber hoffen auf eine Übergangsfrist bis 2028 oder gar neue Lösungen. Während auf öffentlichem Grund Schluss sein soll, wollen viele Firmen auf Privatflächen weitermachen - allerdings mit weniger Standorten und Personal.

Allein Öpula betreibt rund 1.500 Container in Wien, Humana hunderte weitere - viele davon stehen künftig auf der Kippe. Ein Teil der Sammelstellen soll auf Privatgrund überleben, doch das System wird massiv schrumpfen. Fix ist: Die Stadt dreht den öffentlichen Raum für Altkleider-Sammlungen endgültig zu – und zwingt die Branche damit zu einem radikalen Umbau.

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