Opposition tobt: SPÖ fordert Aufklärung über versuchten Munitionskauf

Anschlag in Wien

Opposition tobt: SPÖ fordert Aufklärung über versuchten Munitionskauf

"Was passierte im Innenministerium mit den Informationen der slowakischen Behörden?"

Wien. Der stv. SPÖ-Klubchef Jörg Leichtfried und Sicherheitssprecher Reinhold Einwallner zeigen sich fassungslos darüber, dass das Innenministerium über den versuchten Munitionskauf des späteren Attentäters in der Slowakei informiert war und erwarten sich volle und rasche Aufklärung, was mit diesen Informationen passiert ist. 

"Wie kann es sein, dass der Innenminister dann nicht sofort tätig wurde?"

Laut Medienberichten reiste der Täter im Juli 2020 in die benachbarte Slowakei, um Munition für jenen Waffentyp eines Sturmgewehrs zu besorgen, mit dem er vor zwei Tagen in Wien das schreckliche Attentat verübt hat. Laut slowakischen Medien habe er die Munition nicht bekommen, weil er keinen Waffenschein vorweisen konnte. Die slowakischen Behörden haben daraufhin die österreichischen Amtskollegen sogar darüber informiert, was vom Innenministerium heute bestätigt wurde.

Der SPÖ-Parlamentsklub fragt sich nun: „Was ist mit diesen Informationen dann passiert? Wie kann es sein, dass der Innenminister dann nicht sofort tätig wurde? Auf diese Fragen fordert die SPÖ im heutigen nationalen Sicherheitsrat eine Antwort von Innenminister Nehammer“, so Leichtfried. 

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