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Jungtier kam im Mai im Tiergarten zur Welt

So süß ist der Schönbrunner Baby-Luchs

Art in freier Wildbahn gefährdet.

Wien. In den heimischen Wäldern ist die Lage für die größte Katzenart Europas nicht erfreulich, aber im Wiener Tiergarten Schönbrunn haben die Eurasischen Luchse Nachwuchs bekommen: Am 27. Mai kam ein Jungtier zur Welt. Jetzt empfängt der Baby-Luchs auch Besucher.

"Die Mutter hat ihren Nachwuchs in der ersten Zeit gut geschützt in einer Hütte großgezogen", sagte Zoodirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Jetzt geht das Kleine auf Erkundungstour durch das Waldgehege. Ein Tipp für Besucher: Das Jungtier ist meist morgens und abends aktiv. Die Aufzucht soll nicht unnötig gestört werden, daher ist sein Geschlecht noch unbekannt.
 
Seit den 1970er-Jahren wurde der einst in Österreich ausgerottete Luchs wieder angesiedelt. Derzeit leben laut Informationen aus dem Tiergarten aber nur maximal 39 Tiere in kleinen, voneinander isolierten Populationen in den heimischen Wäldern. Nachwuchs gibt es kaum. WWF Österreich und Naturschutzbund warnen, dass der Luchs erneut vor der Ausrottung stehe.

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