Schattenspender verlor alle Blätter

Vassilakous erster Wanderbaum ist abgestorben

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Ausgerechnet Klimaschutz-Bäume sind die ersten Opfer Hitzewelle in Mariahilf.

„Hurra, die Wanderbäume sind da“, feierte die ehemalige Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) einst ihre vermeintliche Königsidee mit schattenspendenden Wanderbäumen an exponierten Stellen wie dem Aufgang zum Haus des Meeres im Esterházy-Park in Mariahilf.

Baum ist im Plastiksack offenbar erstickt

Die Klimaschutzaktion auf den Stiegen verkommt derzeit zum absoluten Treppenwitz: Die Bäumchen, die in Plastiksäcken hingestellt wurden, wuchsen nie – und spendeten praktisch gar keinen Schatten. Noch dazu führte jetzt offenbar die Hitzewelle zum Tod der Klimaschutz-Bäumchen. „Der erste der Vassilakou-Bäume ist offenbar endgültig abgestorben“, sagt der Mariahilfer FP-Mann Leo Kohlbauer.

Tatsächlich: Beim Lokalaugenschein vor dem Haus des Meeres zeigte sich, dass mittlerweile auch die Blätter der anderen Bäume braun verfärbt sind – und ebenfalls abzusterben drohen.

Kohlbauer findet zu diesem Massensterben der Wanderbäume nun drastische Formulierungen.

FPÖ-Attacke

„Da ist ein mutwilliger Baummord durch Rot-Grün passiert. Noch dazu ist der An- und Abtransport der Bäumchen per Lkw klimaschädlich“, kritisiert Kohlbauer die vermeintliche Klimaschutz-Maßnahme. Einer kann es egal sein – Vassilakou hat einen neuen Job in der EU erhalten (S.10) Josef Galley

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