Vorfälle mit Kindern
Polizei verstärkt Schutz im Donaupark
Nach zwei Vorfällen mit Kindern im Wiener Donaupark hat die Polizei ihre Präsenz in dem Bereich erhöht und weitere Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet. Eine Neunjährige war Ende Mai von einem Mann festgehalten worden, erst als ein Passant aufmerksam wurde, entfernte sich der Verdächtige. Den ersten Vorfall hatte es Anfang April gegeben. Damals war eine Fünfjährige angesprochen und aufgefordert worden, mitzukommen. Weitere Fälle sind laut Polizei derzeit nicht bekannt.
Vergangenen Freitag um 12.45 Uhr wurde die Neunjährige nahe der Papstwiese Opfer der versuchten Freiheitsentziehung durch einen Unbekannten. Der Mann soll das Mädchen angesprochen und von einer Hortgruppe weggelockt haben, ehe er es am Nacken packte und festhielt. Als ein Mann die Situation bemerkte, ging der Verdächtige weg. Das Mädchen beschrieb den Täter als älteren Herrn, schlank und 1,80 bis 1,90 Meter groß, mit braunen kurzen Haaren. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Die Neunjährige blieb unverletzt.
Erster Vorfall Anfang April berichtet
Der erste Vorfall passierte am 2. April 2026 gegen 15.45 Uhr im Bereich des Kinderspielplatzes im Donaupark. Ein fünfjähriges Mädchen, das im Rahmen eines Ausflugs mit einer Kindergruppe Verstecken spielte, wurde nach eigenen Angaben von einem unbekannten Mann angesprochen und aufgefordert, mitzukommen. Das Kind verständigte umgehend seine Betreuungspersonen. Auch damals verlief eine sofort eingeleitete Fahndung ohne Erfolg.
Das zuständige Stadtpolizeikommando hat den Streifendienst verstärkt, informierte die Polizei auf APA-Anfrage. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, wurde auch bereits eingeschaltet. Es wurden auch nicht sichtbare Maßnahmen getroffen. Die zuständige Grätzelpolizei hat auch die umliegenden Schulen und andere pädagogische Einrichtungen sowie die Gastronomiebetriebe im Donaupark sensibilisiert
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