Lavendel & Jasmin am Dach

Wien bekommt erste 'coole' Bim-Haltestelle

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Wiener Linien testen ein neues, schattenspendendes Wartehaus. 

Unter dem Motto „Greener Linien“ setzen die Wiener Linien auf ein neues Pilotprojekt. Gegenüber vom Parlament entsteht eine neue begrünte Bim-Haltestelle. Erstmals wird es möglich sein auch das Dach mit bunten Blumen zu bepflanzen.
 
„Wir kämpfen mit einer Vielzahl von Maßnahmen gegen klimawandelbedingte Hitzeinseln in unserer Stadt. Begrünungen bei Öffi-Haltestellen spenden Schatten und helfen so die Umgebungstemperatur zu senken, ein aktiver Beitrag für die Klimamusterstadt Wien. Zudem trägt ein bunt blühendes Dach sowie begrünte Wände an Haltestellen auch zur optischen Aufwertung bei“, freut sich Öffi-Stadträtin Ulli Sima auf das Pilotprojekt am Ring.
 
Gemeinsam mit der Initiative Innovationsfördernde Öffentliche Beschaffung (IÖB) wurden in den vergangenen Monaten kreative Begrünungsmodelle für neu errichtete Bim-Haltestellen gesucht. Aus einer Vielzahl von Einreichungen hat sich das Konzept der Architektin Bettina Hartung von Hartung Architekturbüro durchgesetzt. „Wir freuen uns, dass so viele ArchitektInnen, GärtnerInnen und LandschaftsbegrünerInnen eingereicht haben. Es waren unterschiedlichste Konzepte dabei, wie wir künftig neue Haltestellen begrünen können. So haben wir einen guten Überblick über die aktuellen Marktangebote bekommen", freut sich Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien. „Bei der Auswahl der Gewinnerin haben wir vor allem darauf geachtet, dass die Wartehalle nicht nur schön aussieht, sondern die Begrünung in Folge auch nachhaltig, pflegeleicht und effektiv ist“, so Sima.
 
Das Wartehaus wird völlig neu errichtet und designt. Sowohl die Rückseite als auch das Dach werden begrünt. Im Gegensatz zu bestehenden Wartehallen, lässt die Konstruktion erstmals auch zu das Dach zu bepflanzen. Zum Einsatz kommen 16 verschiedene bunte Blumen, wie Lavendel, Winter-Jasmin und der kugelköpfige Lauch, aber auch immergrüne Kletterpflanzen, wie das Geißblatt. Bereits ab Mitte September 2020 kann das neue Wartehäuschen bestaunt werden. Ein integrierter Wasserspeicher sorgt dafür, dass Regenwasser gespeichert und die Pflanzen ausreichend bewässert werden.
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