SPÖ legt in Umfrage zur Wien-Wahl zu

Keine Mehrheit ohne Rot

SPÖ legt in Umfrage zur Wien-Wahl zu

SPÖ legt in Wien-Umfrage zu und kann auf gute Persönlichkeitswerte von Ludwig setzen.

Die SPÖ liegt zwar noch hinter dem Zielwert von 39,6 % der letzten Wien-Wahl 2015, doch die Trendwende scheint geschafft. In der aktuellen ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 400 Befragte, 20.– 23. 4.) legt die Bürgermeister-Partei erneut zu – konkret um 3 Prozentpunkte auf 37 %.

Michael Ludwig selbst gewinnt ebenfalls dazu: Auf die Frage, welchen Kandidaten man bei einer etwaigen Bürgermeister-Direktwahl ankreuzen würde, gaben 43 % der ­Befragten den SPÖ-Chef an. Er liegt damit 20 Prozentpunkte vor ÖVP-Chef Gernot Blümel. Ein starker Persönlichkeitswahlkampf könnte die Roten ihrem letzten Wahl-Ergebnis also noch näher bringen.

„Angenommen, am Sonntag wäre in Wien Gemeinderatswahl: Welche Partei würden Sie wählen?“ (Research Affairs, 400 fragte).

Bemerkenswert: Eine „bunte“ Bürgermeisterkoalition gegen Ludwig hätte mit nur 47 % keine Mehrheit mehr. Die gäbe es nur, wenn FPÖ oder DAÖ ins Boot kämen, was aber die Grünen fix verweigern werden.

Konkret liegt die ÖVP derzeit mit 23 % – das ist ein plus von drei Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Umfrage und wäre mehr als doppelt so viel wie bei der Wahl 2015 – auf dem zweiten Platz. Dahinter die Grünen von Vizebürgermeisterin Hebein mit 17 %.

„Angenommen, Sie könnten den Wiener Bürgermeisterdirekt wählen: Wem würden Sie Ihre Stimme geben?“– 43 % gaben bei dieser Frage Ludwig (SP) an.

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