Regierung

Budget-Pläne: Wieder Einschnitte bei Pensionen

Beim Doppelbudget 2027/28 wird dem Vernehmen nach auch wieder bei den Pensionen eingespart. 

Die Regierung muss weiter sparen. Um das Budgetziel - bis 2028 will man unter drei Prozent sein - einhalten zu können, muss im Doppelbudget 2027/28 ein Milliardenbetrag konsolidiert werden. Hier kommen dem Vernehmen nach auch wieder die Pensionistinnen und Pensionisten ins Spiel. Denn: Die Pensionen sollen - zumindest gestaffelt - nicht voll an die Inflation angepasst werden. Zur Erinnerung: Letztes Jahr beschloss die Regierung, nur Pensionen bis 2.500 Euro brutto im Monat voll an die Inflation anzupassen. Alles darüber erhielt einen Fixbetrag von 67,50 Euro.

Der Seniorenrat zeigte sich sichtlich wenig begeistert von den bekannt gewordenen Sparplänen. Diese sind zwar noch nicht offiziell verkündet, gelten aber als so gut wie fix. Die beiden Präsidentinnen des Seniorenrats, Ingrid Korosec (Seniorenbund) und Birgit Gerstorfer (Pensionistenverband), stellten jedenfalls klar: "Nach 8,4 Milliarden Euro Beitrag zur Budgetsanierung ist Schluss."

Senioren "nicht der Bankomat der Nation" 

Die Zahl bezieht sich auf eine Erhebung des Budgetdienstes, laut der die Pensionistinnen und Pensionisten mit Teilpension, Reform der Korridorpension, höheren Krankenversicherungsbeiträgen und gedeckelten Pensionsanpassungen rund 8,4 Milliarden Euro zur Konsolidierung in dieser Legislaturperiode beitragen.

Die Seniorenvertreterinnen hielten einmal mehr fest: "Die Pensionistinnen und Pensionisten sind nicht der Bankomat der Nation."

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