Seit 2001 spekuliert

Salzburg-Skandal: Fragen unerwünscht

von
Manfred MÜLLER
© APA/Neumayr
Maulkorb für Rechnungshof-Direktor: Warnungen verbaten sich Finanz-Landesräte.
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Ab dem 20. Februar laufen im U-Ausschuss des Landtags zum Finanz-Skandal die Zeugenbefragungen. Im Vorfeld wurde ÖSTERREICH ein brisantes Papier von Landesrechnungshof-Direktor Manfred Müller (Artikelbild) zugespielt: Dieser war bis 2005 Leiter der Landesbuchhaltung und hatte laut eigener Aussage die Finanzlandesräte Wolfgang Eisl (ÖVP), Othmar Raus und David Brenner (beide SPÖ) auf die „hohen Risiken der getätigten Veranlagungen“ hingewiesen. Kritische Fragen seien unerwünscht gewesen.

So gab es von Eisl und Raus die klare Anweisung, die Spekulationen seien ohne Widerspruch zu verbuchen. Die Beurteilung des Risikos gehe ihn nichts an, wurde Müller erklärt.

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