Krebs-Diagnose
Politiker quer durch alle Lager wünschen Marterbauer viel Kraft
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat am Montag bekanntgegeben, dass er an Krebs erkrankt ist. Der Minister wird ab heute im AKH Wien dagegen behandelt, bleibt aber im Amt. Er teilte via E-Mail an die Redaktionen mit: "Es handelt sich bei meiner Diagnose um ein Lymphom. Eine Erkrankung, die in den letzten Jahren dank umfangreicher Forschung und des guten österreichischen Gesundheitssystems sehr gute Heilungschancen aufweist." Umgehend eine entsprechende Therapie zu beginnen, sei nun wichtig. Die Therapieeinheiten für die kommenden drei Monate werden als zusätzliche Termine in seinem Kalender geführt. Die Behandlung werde aber so geplant, "dass ich meiner Aufgabe und Funktion als Finanzminister unseres Landes voll nachkommen werde".
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Unterstützung der gesamten Bundesregierung
Nach der Mitteilung über seine Gesundheit zeigten sich Spitzenvertreter der Republik bestürzt und solidarisch. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) wandte sich via X an seinen Kollegen: "Lieber Markus, ich wünsche dir viel Kraft, Mut, Zuversicht und vor allem eine schnelle und vollständige Genesung. Du kannst dir gerade in dieser persönlich schwierigen Zeit der Unterstützung der gesamten Bundesregierung sicher sein."
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Auch SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler sandte persönliche Worte: "Lieber Markus! Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht für die kommenden Wochen! Das letzte Jahr hast du dich um die Republik gekümmert, jetzt kümmere dich bitte gut um dich, damit wir dich bald wieder ganz gesund bei uns zurück haben! Alles Gute und viel Kraft, mein Freund."
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"Starkes Zeichen für Betroffene"
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hob via X den Mut des Finanzministers hervor: "Viele Menschen leben in Österreich mit der Diagnose Krebs - darauf hat Finanzminister Markus Marterbauer heute hingewiesen, als er seine eigene Diagnose öffentlich gemacht hat. Diese Transparenz erfordert viel Mut - ein starkes Zeichen für Betroffene. Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Bundesminister, viel Kraft, Zuversicht und gute Genesung."
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Außenministerin und Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger betonte die Zusammenarbeit: "Ich wünsche dir, lieber @MarterbauerM für die bevorstehende Therapie viel Zuversicht und eine baldige Genesung. Ich schätze die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sehr. Alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit!"
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Offener Umgang mit emotionaler Belastung
Auch aus der Opposition kamen Wünsche für den Minister. Der FPÖ-Landtagsabgeordnete im Burgenland, Norbert Hofer, meldete sich zu Wort: "Ich wünsche Finanzminister Markus Marterbauer von Herzen viel Kraft, alles Gute und vollständige Genesung. Seine Familie und seine Freunde werden eine wichtige Stütze dabei sein."
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Marterbauer selbst hatte zuvor die Medien darum gebeten, "durchaus offen, aber fair und respektvoll mit meiner Erkrankung umzugehen". Er betonte, dass die Diagnose eine emotionale Belastung für seine Familie, Freundinnen und Freunde sowie für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darstellt. Abschließend bedankte er sich vorab für den Respekt und das Verständnis.
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