Capitals sind fast durch

EBEL-Playoffs

Capitals sind fast durch

Wienern fehlt nur mehr 1 Sieg zum Aufstieg. Bullen gleichen gegen KAC aus.

Capitals vor Aufstieg
Die Vienna Capitals haben die EBEL-Viertelfinalserie gegen SAPA Fehervar nach Anfangsschwierigkeiten im Griff. Am Sonntag gewannen die Capitals das vierte Spiel der Serie auswärts 4:1 und haben nach drei Siegen in Folge im Heimspiel am Dienstag die Möglichkeit, den Halbfinaleinzug in der Erste Bank Eishockey Liga zu fixieren. Das erste Match der "best of seven"-Serie hatten die Wiener noch überraschend daheim verloren.

Die Capitals erwischten am Sonntag einen Traumstart. Darryl Bootland nutzte das erste Überzahlspiel aus und traf in der dritten Minute zur Führung, Peter Casparsson (26./PP) erhöhte zu Beginn des zweiten Abschnitts - ebenfalls im Powerplay - auf 2:0. Damit hatten die Wiener das Spiel unter Kontrolle. Oscar Ackeströms (35.) Anschlusstreffer beantwortete Patrick Lebeau (37.) nur 130 Sekunden später mit dem dritten Caps-Tor.

David Rodman (45.) erhöhte in der Anfangsphase des Schlussdrittels mit einem erneuten Powerplay-Treffer auf 4:1. Das war die Entscheidung.

SAPA Fehervar AV19 - Vienna Capitals 1:4 (0:1,1:2,0:1)
Fehervar, 4.000, SR Dremelj/Trilar
Tore: Ackeström (35.) bzw. Bootland (3./PP), Casparsson (27./PP), Lebeau (37.), D. Rodman (45./PP)
Strafminuten: 12 bzw. 27 plus Spieldauer Lemieux
Stand in der best-of-seven-Serie: 1:3

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Auswärtsteam schlägt wieder zu
In der EBEL-Viertelfinalserie zwischen Eishockey-Meister KAC und Vizemeister Salzburg gibt es anscheinend einen Heimnachteil. Die Salzburger gewannen am Sonntag in Klagenfurt souverän 2:0 (0:0,0:0,2:0) und stellten in der Serie auf 2:2. Damit gab es in allen vier bisher ausgetragenen Matches einen Auswärtssieg. Die Neuauflage des Vorjahresfinales wird am Dienstag in Salzburg fortgesetzt.

Salzburg hatte durchwegs mehr vom Spiel. Dass es nach zwei Dritteln immer noch torlos stand, hatte der Meister seinem Goalie Jordan Parise zu verdanken, der einige starke Paraden zeigte. In der 49. Minute war er aber machtlos, als Salzburg-Stürmer Brent Aubin den Bann brach. Michael Siklenka (52.) erhöhte drei Minuten später und sorgte damit für die Entscheidung.

KAC - Red Bull Salzburg 0:2 (0:0,0:0,0:2)
Klagenfurt, 5.044, SR Berneker/Längle
Tore: Aubin (49.), Siklenka (52.)
Strafminuten: 16 bzw. 18
Stand in der "best of seven"-Serie: 2:2

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Grazer kassieren Ausgleich
Die Graz 99ers haben im Viertelfinale der Erste Bank-Eishockey-Liga mit Außenseiter Medvescak Zagreb schwer zu kämpfen. Mit einem 3:0-(0:0,1:0,2:0)-Heimerfolg am Sonntag glichen die Kroaten in der "best of seven"-Serie auf 2:2 aus. Die Steirer gingen in Zagreb damit erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Eis. Spiel fünf in der Serie steigt nun am kommenden Dienstag (19.15 Uhr) in Graz.

Nach einem torlosen ersten Drittel ging Zagreb in Unterzahl durch Brad Smyth (25.) in Führung. Die Grazer konnten auf den Rückstand nicht antworten und nahmen das Tor von Gasper Kroselj nur zu selten (20 Torschüsse) unter Beschuss. Goalie Fabian Weinhandl aufseiten der Mannschaft von Bill Gilligan musste hingegen 34 Schüsse auf sein Gehäuse einstecken. Mike Ouellette (42.) legte für die Hausherren schließlich im Powerplay nach, 2:24 Minuten vor der Schlusssirene sorgte Jeffrey Heerema für die endgültige Entscheidung.

KHL Medvescak Zagreb - Moser Medical Graz 99ers 3:0 (0:0,1:0,2:0)
Zagreb, 6.200, SR Smetana/Tschebull
Tore: Smyth (25./SH), Ouellette (42./PP), Heerema (58.)
Strafminuten: 16 bzw. 12
Stand in der "best of seven"-Serie: 2:2

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Linzer vor Aufstieg
Die Black Wings Linz haben am Sonntag gegen den Villacher SV den ersten Auswärtssieg in der Viertelfinal-Serie der beiden Teams in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gelandet und damit die Weichen auf Aufstieg gestellt. Die Oberösterreicher gewannen in der Villacher Stadthalle 4:3, den entscheidenden Treffer erzielte Leahy nach 6:16 Minuten der Verlängerung. Die Linzer führen nun in der Serie 3:1, die fünfte Partie ist für Dienstag um 19.15 Uhr in Linz angesetzt.

Die Villacher hatten die meiste Zeit über ein spielerisches Übergewicht, allein die Effizienz fehlte. Im ersten Drittel hatte es vor dem Tor von Goalie Westlund aber noch ganz gut geklappt, Stewart durch einen Abpraller (11.) und Routinier Kromp mit einem Schuss von der blauen Linie (14.) stellten recht rasch auf 2:0. Die Gäste nutzten allerdings eine 5:3-Überzahl kurz vor der ersten Pause durch Purdie zum Anschlusstreffer (19.), dieser leitete schließlich den Umschwung ein.

Die Gastgeber ließen im zweiten Abschnitt etwas nach, die Oberösterreicher waren besonders in Kontern gefährlich. Aus einem solchen gelang Shearer der Ausgleich (34.). Leahy brachte die Linzer mit seinem ersten Treffer dann auch in Führung (47.), doch der fitgespritzte Michael Raffl rettete den VSV im Powerplay mit seinem ersten Treffer seit 17. Jänner in die "Overtime". In dieser scorte abermals Leahy zum siegbringenden Treffer.

VSV - EHC LIWEST Black Wings Linz 3:4 n.V. (2:1,0:1,1:1 - 0:1)
Villacher Stadthalle, 4.100, Dremelj
Tore: Stewart (11.), Kromp (14.), Raffl (55./PP) bzw. Purdie (19./PP), Shearer (34.), Leahy (47.,67.)
Strafminuten: 12 bzw. 18
Stand in der "best of seven"-Serie: 1:3