Capitals werfen Champion Boston raus

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Capitals werfen Champion Boston raus

Jetzt ist auch der Titelverteidiger draußen: Washington eliminiert Boston in Spiel 7.

Der Traum von der Titelverteidigung ist für die Boston Bruins in der nordamerikanischen Eishockey-Liga (NHL) abrupt geplatzt. Der Stanley-Cup-Sieger verlor am Mittwoch das siebente und entscheidende Spiel der Play-off-Erstrundenserie gegen die Washington Capitals daheim 1:2 nach Verlängerung.

Overtime sorgte für Entscheidung
Nach 60 Minuten hatte es durch Treffer von Washingtons Matt Hendricks (12. Minute) und Bostons Tyler Seguin (35.) 1:1 gestanden. Damit musste zum vierten Mal in der Serie eine Verlängerung die Entscheidung bringen. Bruins-Stürmer Patrice Bergeron hatte zunächst die große Chance, den Champion ins Conference-Halbfinale zu schießen, verfehlte das Tor jedoch knapp. Auf der anderen Seite nutzte dann Joel Ward in der 63. Minute einen Abpraller aus Nahdistanz zum Sieg.

Boston offensiv zu schwach
Im Vorjahr hatte Boston noch als erstes Team der NHL-Geschichte dreimal - unter anderem im Finale - ein siebentes Play-off-Spiel für sich entschieden. Gegen die Capitals tat sich Boston schwerer als erwartet, hatte vor allem in der Offensive ungewohnte Abschluss-Schwächen. "Wir haben nie überzeugend und voller Energie gespielt", haderte der Deutsche Dennis Seidenberg.

Grund zur Freude hatte hingegen Caps-Tormann Braden Holtby, der mit 31 parierten Schüssen einer der Matchwinner der Capitals war. "Das ist mein erster Play-off-Sieg und es fühlt sich gut an, zu feiern, anstatt den anderen dabei zusehen zu müssen", betonte Holtby, der mit seinem Team nun auf den Sieger des Duells Ottawa Senators gegen die New York Rangers (Zwischenstand 3:3) trifft.

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