Wacker wurde wegen des Platzsturms von Innsbruck-Fans zu einer Geldstrafe verurteilt. Eder wurde für vier Spiele gesperrt.
Fußball-Bundesliga-Club Wacker Innsbruck ist am Montag wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen im Bundesligaspiel gegen die SV Ried (0:1) am 2. September vom Liga-Strafsenat zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt worden. Fans des Tabellen-Letzten hatten damals wegen strittiger Entscheidungen des Schiedsrichters das Feld gestürmt, das Spiel musste daraufhin für einige Minuten unterbrochen werden. Der Strafrahmen in derartigen Fällen bewegt sich laut Bundesliga zwischen 250 und 50.000 Euro und reicht bis zu einer befristeten Stadion-Sperre.
Tritt gegen die Kabinen-Tür
Nach Abpfiff hatte Thomas Eder
seinen Unmut gegen Schiedsrichter Michael Robitsch mit einem Tritt gegen die
Kabinen-Tür des Referees zum Ausdruck gebracht, der Mittelfeldspieler wurde
dafür wegen Schiedsrichterbeleidigung und unsportlichen Verhaltens für vier
Pflichtspiele gesperrt.
Söndergaard auf Tribüne verbannt
Der Referee hatte
zuvor Tirol-Trainer Lars Söndergaard bei seinem erst zweiten
Bundesliga-Einsatz wegen heftiger Reklamationen auf die Tribüne geschickt
und den Innsbrucker Martin Saltuari wegen Insultierung (88. Minute)
ausgeschlossen. Söndergaards Arbeitgeber erhielt für das Vergehen des Dänen
eine Geldstrafe von 300 Euro (wegen Schiedsrichterbeleidigung). Saltuari
wurde wegen unsportlichen Verhaltens für ein Pflichtspiel gesperrt.
100 Euro Strfae für Kapfenberg
Der SV Kapfenberg muss 100
Euro Geldstrafe wegen Nichtbefolgung einer schiedsrichterlichen Anordnung
von Trainer Werner Gregoritsch berappen. Im Red-Zac-Erste-Liga-Spiel gegen
Gratkorn war Gregoritsch in der 84. Minute wegen zu heftiger Kritik am
Schiedsrichter Rothmann auf die Tribüne verbannt worden.