Alles neu im Europa-Cup!

Format- und Regeländerungen

Alles neu im Europa-Cup!

Die Abschaffung der Auswärtstorregel im Fußball-Europapokal rückt näher.  

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hat die Kommission für Clubwettbewerbe der Europäischen Fußball-Union eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen. Über eine endgültige Regeländerung muss das Exekutivkomitee des Kontinentalverbands bei seiner nächsten Sitzung entscheiden. 

Die Auswärtstorregel war 1965 eingeführt worden. Sie findet in der Champions League und der Europa League Anwendung, wenn in K.-o.-Duellen nach Hin- und Rückspiel beide Mannschaften gleich viele Tore erzielt haben. Weiter kommt nach bisheriger Regelung dann die Mannschaft, die mehr Auswärtstore erzielt hat. Diese Regel werde mittlerweile von zahlreichen Top-Funktionären kritisch gesehen, schrieb die "Times". Auch neutrale Spielorte oder Partien ohne Zuschauer während der Coronavirus-Pandemie haben demnach zu der Erkenntnis geführt, dass die Regel überholt sei.

Formatänderung in der Champions League

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat sich für die Idee eines Final-Four-Turniers in der Fußball-Champions-League ausgesprochen. Dieses könnte neue Umsätze generieren und eine ganze Woche lang für Begeisterung sorgen, erklärte der Slowene in einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Equipe". "Wir diskutieren es, aber es ist noch nicht entschieden."

Auf die Idee kam der europäische Fußball-Verband im Vorjahr, als man wegen der Corona-Pandemie im August ein Turnier der letzten acht Teams in Lissabon austrug. Dieses sei gut angekommen, sagte Ceferin. Ein zweiwöchiges Turnier sei aber zu viel. Für die kommenden drei Jahre bleibt das aktuelle Format definitiv bestehen. Ceferin: "Für ein Final Four nach 2024 gibt es Vor- und Nachteile." Alle Parteien sollen angehört werden. Im April hat die UEFA bereits eine weitreichende Änderung der Champions League Teilnehmerzahl bekanntgegeben. Ab 2024 sind dann 36 statt bisher 32 Teams startberechtigt.