Bayern sind weiter nicht zu stoppen

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Bayern sind weiter nicht zu stoppen

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Auch Dortmund und Leverkusen siegten.

Der FC Bayern hat am Samstag seine Rekorde in der deutschen Fußball-Bundesliga ausgebaut. Der Titelverteidiger gewann vor eigenem Publikum gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig mit 2:0 und ist damit schon seit 39 Meisterschaftspartien ungeschlagen. Die Ausbeute von 38 Punkten nach 14 Runden ist ebenfalls einmalig.

Der erste Verfolger Bayer Leverkusen liegt nach einem 3:0 daheim gegen Nürnberg weiter vier Zähler hinter den Münchnern. Dem drittplatzierten Vizemeister Borussia Dortmund fehlen dank eines 3:1-Auswärtserfolgs gegen den FSV Mainz 05 nach wie vor sieben Punkte auf die Bayern.

Die Mannschaft von Josep Guardiola hatte gegen Braunschweig wie erwartet keine Probleme. Der Triple-Gewinner, der teilweise deutlich über 80 Prozent Ballbesitz hatte, sorgte dank eines Doppelpacks von Arjen Robben (2., 30.) für klare Verhältnisse. Danach machten die Bayern nur noch das Nötigste und wären dafür fast in der 72. Minute bestraft worden, als der über die komplette Spielzeit eingesetzte David Alaba bei einem Schuss von Kevin Kratz mit einer akrobatischen Flugeinlage vor dem bereits leeren Tor rettete.

Mehr Probleme hatten die Dortmunder in Mainz. Nach einem sehenswerten Freistoßtreffer von Pierre-Emerick Aubameyang (70.) gelang Eric Maxim Choupo-Moting (74.) per Elfmeter für die ohne den verletzten Julian Baumgartlinger angetretenen Mainzer den Ausgleich. Die entscheidenden Dortmunder Treffer erzielte Robert Lewandowski (78., 94.) jeweils per Strafstoß.

Die Leverkusener fuhren durch Tore von Heung-Min Son (36., 77.) und Stefan Kießling (47.) einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen die weiterhin sieglosen Nürnberger ein. Emanuel Pogatetz spielte bei den Verlierern durch. Ohne die verletzten Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic holte Werder Bremen (mit dem Ex-Kapfenberger Raphael Wolf als neuem Einsergoalie) nach 0:2- und 2:4-Rückstand noch ein 4:4 bei 1899 Hoffenheim. Alexander Manninger und Raphael Holzhauser sahen von der Ersatzbank aus, wie ihr Club FC Augsburg ein Auswärts-0:0 gegen Hertha BSC ergatterte.

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