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Bayern wollen mehr Geld wegen Robben

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Präsident Rummenigge fordert eine höhere siebenstellige Summe.

Die Schadenssumme, die der deutsche Fußball-Meister Bayern München im Streit um die Verletzung von Arjen Robben gegenüber dem niederländischen Verband geltend macht, ist weitaus höher als bisher angenommen. "Wir sprechen über höhere siebenstellige Beträge", bezifferte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge den Gesamtschaden. Der Vorstandsvorsitzende korrigierte den bisher kolportierten Tagsatz von 11.000 Euro damit deutlich nach oben.

Zumutung
Robben hatte sich Anfang August einen Muskelriss im linken Oberschenkel zugezogen, nachdem er zuvor eine Verletzung nicht vollständig ausgeheilt hatte. Stattdessen war der Flügelspieler vom niederländischen Nationalteam bei der WM in Südafrika eingesetzt worden. "Es war eine absolute Zumutung, den Spieler unter diesen Voraussetzung mitzunehmen", schimpfte Rummenigge, der die "alleinige Schuld und Verantwortung" beim Verband und dem Teamarzt sieht.

Rummenigge bekräftigte, dass die Bayern auch den Gang vor ein ordentliches Gericht nicht scheuen, nachdem ein erstes Treffen mit Verbandsvertretern am Samstag in München ergebnislos verlaufen war.

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