Wimmer-Klub in Krise

Baumgartner verursacht Elfer: Leipzig dreht Partie gegen Augsburg

Auch ohne ihren erkrankten Coach Christian Ilzer bleibt die TSG Hoffenheim in der deutschen Fußball-Bundesliga auf Kurs Richtung Champions League. 

Gegen das abgeschlagene Schlusslicht Heidenheim steuerte ÖFB-Teamkicker Alexander Prass am Samstag beim 4:2-Heimsieg seine Saisontore zwei und drei bei, sein Team festigte Rang drei. Dahinter feierte Leipzig einen 2:1-Last-Minute-Sieg gegen Augsburg, Stuttgart und Leverkusen kamen über Unentschieden nicht hinaus.

Prass war zum 1:0 mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze via Unterlatte erfolgreich (26.), kurz vor der Pause gab er Heidenheim-Tormann Diant Ramaj das "Gurkerl" (45.+1). Nach der Pause trafen auch Ex-Austrianer Fisnik Asllani (49.) und Tim Lemperle (78.), Heidenheims Doppelpack durch Luca Kerber (63., 84.) bedeutete nur Ergebniskosmetik.

Leipzig erst im Finish erlöst

Leipzig mit Nicolas Seiwald und Christoph Baumgartner, aber ohne den verletzten Xaver Schlager, hatte gegen Augsburg nach einem Baumgartner-Missgeschick gleich eine Schrecksekunde zu überstehen. Der ÖFB-Teamspieler verursachte einen Hand-Elfmeter, bei dem Augsburg-Kapitän Keven Schlotterbeck allerdings an Goalie Maarten Vandevoordt scheiterte (23.).

Robin Fellhauer (39.) holte die Gästeführung noch vor der Pause nach, die Hausherren reagierten mit einem Sturmlauf in der zweiten Hälfte. Yan Diomande (78.) belohnte diesen mit dem Ausgleich, im Finish wurden die Bullen durch ein Eigentor von Arthur Chaves (92.) erlöst. Michael Gregoritsch war aufseiten Augsburgs kurz davor eingewechselt worden (85.).

Mainz holte späten Punkt

Leipzig liegt damit ebenso zwei Punkte hinter Hoffenheim wie der VfB Stuttgart. Ermedin Demirovic (76.) und Deniz Undav (77.) drehten die Partie bei Mainz 05 nach 0:1-Rückstand zwischenzeitlich, in der Nachspielzeit sicherte Danny da Costa den Gastgebern aber doch noch einen verdienten Punkt. Damit durften auch Stefan Posch und Phillipp Mwene, die über die volle Zeit am Platz standen, jubeln. Zwei Punkte liegt Mainz vor dem Relegationsplatz 16.

Leverkusen ließ beim 3:3 beim SC Freiburg wichtige Punkte liegen, rangiert drei Zähler hinter Leipzig und Stuttgart auf Rang sechs. Vincenzo Grifo (34.) und Yuito Suzuki (43.) brachten den SC, bei dem Rückkehrer Philipp Lienhart nach seiner Bauchmuskelverletzung auf der Bank saß, zweimal in Führung. Bayer glich durch Christian Kofane (37.) und Alejandro Grimaldo (45.+3) jeweils aus, ehe Martin Terrier (52.) die Partie vollends drehte. Freiburg schlug durch Matthias Ginter (86.) aber noch einmal zurück und hätte in der Schlussphase sogar fast noch das 4:3 erzielt.

Tumulte nach Wolfsburg-Niederlage

Der zweiten Liga entgegen taumelt indes der VfL Wolfsburg. Ohne den verletzten Patrick Wimmer startete man im Heim-Abstiegsduell mit dem HSV mit einem von Christian Eriksen verwerteten Foulelfmeter zwar ideal (22.), fing sich aber schnell den Ausgleich durch Luka Vuskovic ebenfalls vom "Punkt" ein (33.). Jean-Luc Dompe (58.) besiegelte die sechste VfL-Niederlage in den vergangenen sieben Spielen. Der HSV liegt nun neun Punkte vor dem Tabellen-17. aus Wolfsburg. Nach dem Schlusspfiff gab es Tumulte zwischen den Spielern auf dem Rasen, und im Wolfsburger Fanblock wurde Pyrotechnik gezündet.

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