Training ausgelassen
Deutsche bangen um Poldi und Özil
Teamstützen ließen 2 Tage vor Schlager gegenb Argentinien Training aus.
Deutschland sorgt sich vor dem Viertelfinal-Schlager der Fußball-WM in Südafrika um Mesut Özil und Lukas Podolski. Die beiden Stammspieler nahmen am Donnerstag wegen muskulärer Probleme nicht am Mannschaftstraining teil. Es habe sich dabei allerdings um eine "Vorsichtsmaßnahme" gehandelt, versicherte der Deutsche Fußball-Bund (DFB). Die Neuauflage des WM-Viertelfinales von 2006 steigt am Samstagnachmittag (16.00 Uhr) in Kapstadt.
Nur Vorsichtsmaßnahme?
Podolski hatte das Training bereits
am Vortag mit leichten Schmerzen abbrechen müssen, Jungstar Özil hatte sich
ebenfalls nicht ganz wohl gefühlt und war im Hotel geblieben. Ein Einsatz
des Duos im Viertelfinale sei aber nicht in Gefahr, betonte die medizinische
Abteilung des DFB-Teams im Camp in Erasmia.
"Bei Lukas ist es eine kleine Muskelverspannung, bei Mesut eine reine Vorsichtsmaßnahme, weil er im Lauf des Turniers schon großen Belastungen ausgesetzt gewesen ist", erklärte Teammanager Oliver Bierhoff. "Es ist besser, sie vor einem solchen Spiel zu schonen, als im Training irgendwelche Risiken einzugehen."
Zerrung bei Cacau
Lediglich Stürmer Cacau, der schon das
Achtelfinale gegen England (4:1) verpasst hatte, fällt mit einer
Bauchmuskelzerrung weiterhin ziemlich sicher aus. Eine endgültige
Entscheidung soll bei Cacau allerdings erst am Freitag fallen. Der
29-Jährige vom VfB Stuttgart war im Gegensatz zu Podolski, der im laufenden
Turnier bereits zwei Tore erzielt hat, in der Offensivabteilung ohnehin nur
als Joker eingeplant gewesen. Die Deutschen reisen am (heutigen)
Donnerstagabend von Pretoria nach Kapstadt.
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