So werden Englands Versager verspottet

Nach EM-Aus

So werden Englands Versager verspottet

England betrauert seine "dunkelste" Stunde - auf Twitter gibt's Prügel.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Und Englands Team ist seit Montagabend ein Trümmerhaufen. Island, das 330.000 Einwohner-Fleckchen, blamierte die stolzen "Three Lions" bis auf die Knochen. "Wir sind eine Lachnummer. Es war hirntoter Fußball, voll von Individuen in Panik", schrieb die "Times" nach dem 1:2.

+++ Der zweite Brexit - England am Boden +++

Das EM-Aus schlug auf der Insel hohe Wellen: "England erleidet die ultimative Demütigung durch eine beschämende Niederlage gegen den kleinsten Fisch im Turnier. Geschlagen von Island, einem Land mit der Einwohnerzahl in der Größe von Leicester. Geschlagen von Island, einem Team mit einem Teilzeit-Coach und einer Teilzeit-Fußballkultur. Geschlagen von Island – einem Team, das zuvor niemals ein K.o.-Spiel bei einem Turnier bestritten hat", machte die "Daily Mail" ihrem Ärger Luft.

"Eine nationale Schande"

Die "Sun" betitelte die Bruchlandung als "nationale Schande. Es war völliger Müll, komplett ahnungslos, ohne Rückgrat und herzlos. Die Three Lions erleiden eine der demütigendsten Niederlagen ihrer Geschichte."

Eine Niederlage, die ein "lebenslanges Stigma" für Teamchef Roy Hodgson, der gleich seinen Rücktritt erklärte, und die Kicker sei, so der "Independent": "Sie müssen damit leben, ein Teil des dunkelsten Tages in der Geschichte des englischen Fußballs zu sein." Im Netz wurden entsprechend Prügel verteilt.

Mitunter für Joe Hart, der beim zweiten Gegentor keine gute Figur machte und beim Schuss von Kolbeinn Sigthorsson zu spät reagierte. Ex-Bayern-Profi Stefan Effenberg sprach in der "ARD" von einem "krassen Torwartfehler". Ein früherer Mitspieler und andere User spotteten ebenfalls. Hier sind die Reaktionen: