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Fuchs, Ibertsberger in Elf des Tages

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ÖFB-Teamkicker spielten am Wochenende bei ihren Klubs groß auf. Korkmaz bei Comeback mit Note 3,5 bewertet.

Andreas Ibersberger und Christian Fuchs haben sich durch starke Leistungen am Wochenende in der 22. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga sowohl in der "Bild am Sonntag" als auch im "kicker" in die "Elf des Tages" gespielt. Während dies Ibertsberger im Fachmagazin erstmals in dieser Saison gelang, fand Fuchs schon zum zweiten Mal Aufnahme in diesen Kreis. Der Salzburger wurde im linken Mittelfeld, der Niederösterreicher hinter seinem Landsmann als linker Verteidiger berücksichtigt.

Lob für Ibertsberger
Vor allem für Ibertsberger war das nach den negativen Schlagzielen um die Doping-Affäre Balsam auf die Fußball-Seele. Mit der Note zwei avancierte er beim 0:0 von Herbstmeister TSG 1899 Hoffenheim in Dortmund zu den Besten auf dem Feld und wurde sogar zum "Spieler des Spiels" ernannt. Als Begründung meinte der "kicker", dass der Österreicher der "Feuerwehrmann" gewesen sei und schrieb: "War immer da, wo es brannte. Läuferisch stark, große Übersicht, taktisch reif."

Traumtor von Fuchs
Eine noch bessere Benotung (1,5) als Ibersberger erhielt Fuchs, der beim wichtigen 3:2-Heimsieg im Abstiegsderby gegen Energie Cottbus per Freistoß ("Da habe ich den Ball einfach perfekt getroffen") mit seinem zweiten Saisontor zum 2:2 ausgeglichen hatte. "Es waren sehr wichtige drei Punkte, weil wir sie gegen einen direkten Konkurrenten geholt haben", meinte der ÖFB-Teamspieler, der aber weiß, dass die nächsten Partien schwer werden. "Aber wenn wir an uns glauben, ist auch in diesen Spielen etwas drin."

Die Bochumer, die sich mit dem vierten Saisonerfolg vom 16. auf den 14. Tabellenrang verbesserten, haben im neuen Jahr schon fast so viele Punkte (10) wie im ganzen Herbst (11) geholt. "Nur durch Siege gewinnt man auch an Sicherheit. Kein Gegner kommt gerne nach Bochum, denn hier kämpft jeder von der ersten bis zur letzten Minute", gibt sich der Ex-Mattersburger kämpferisch und optimistisch.

Korkmaz-Comeback unauffällig
Der frühere Rapid-Wirbelwind Ümit Korkmaz, der bei der 1:2-Heimniederlage seiner Frankfurter Eintracht gegen FC Schalke beim Comeback nach seinem zweiten Mittelfußknochenbruch in der 60. Minute beim Stand von 0:1 zum Einsatz gekommen war, wurde vom "kicker" mit der Note 3,5 bedacht.

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