Der FC Barcelona hat am Sonntag den spanischen Fußball-Supercup gewonnen und damit seinen Status als Rekordchampion dieses Bewerbs mit insgesamt 16 Titeln gefestigt.
Die Katalanen setzten sich im Finale in Jeddah (Saudi-Arabien) gegen Real Madrid mit 3:2 durch. Bereits im Vorjahr hatte sich Barca den Supercup mit einem Endspiel-Triumph über den Erzrivalen gesichert. Matchwinner war Raphinha mit zwei Toren (36., 73.). Bei den Verlierern wurde David Alaba eingewechselt (76.).
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Das Team von Coach Hansi Flick hatte von Beginn an mehr vom Spiel und ging durch Raphinha verdient in Führung. Kurz vor der Pause wurde es turbulent: Zunächst glich Vinicius Junior mit einer sehenswerten Einzelleistung aus (45.+2), dann stellte Robert Lewandowski mit einem Lupfer über Real-Goalie Thibaut Courtois auf 2:1 für Barcelona (45.+4), ehe Gonzalo Garcia im Zuge eines Corners neuerlich den Gleichstand herstellte (45.+6).
Rote Karte für de Jong
Auch nach dem Seitenwechsel setzten die Madrilenen überwiegend auf Konter und überließen Barca zumeist den Ball. Die Strafe dafür folgte in der 73. Minute, als ein Raphinha-Schuss von Raul Asencio unhaltbar für Courtois abgefälscht wurde. Drei Minuten später kam Alaba auf den Platz und absolvierte damit sein erstes Pflichtspiel seit 19. Oktober des Vorjahres, doch auch mit dem ÖFB-Teamkapitän und dem gleichzeitig eingetauschten Kylian Mbappe gelang den "Königlichen" das Comeback nicht mehr. Daran änderte auch die Rote Karte für Barcas Frenkie de Jong nach Foul an Mbappe nichts (91.).