Trump droht dem Co-Ausrichter: „Mexiko muss sich zusammenreißen“
Nach seinem Einschreiten in Venezuela drohte US-Präsident Donald Trump auch seinem Nachbarland: „Mexiko muss sich zusammenreißen, denn die Drogen strömen durch Mexiko, und wir werden etwas unternehmen müssen.“ Spätestens seit letzter Woche weiß man, dass man Trumps Worte ernst nehmen muss. Aber was bedeutet die Drohung für die Weltmeisterschaft, die die USA bekanntlich zusammen mit Mexiko und Kanada austragen?
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Verliert Mexiko die WM?
Klar ist, dass eine gemeinsame Austragung der beiden Länder im Falle einer US-Militäraktion in Mexiko undenkbar wäre. Ein Szenario wäre, dass die FIFA die 10 in Mexiko geplanten Spiele in die USA verlegt. Das wäre jedoch ein schwerer Vertragsbruch gegenüber Mexiko und würde zu Schadenersatzklagen führen.
Die drei Gastgeber USA, Kanada und Mexiko
Auch eine US-Operation in Grönland würde bei der WM wohl zu Problemen führen, vor allem dann, wenn Dänemark sich noch über das Play-off qualifiziert.
Derzeit hat die FIFA noch keinen Notfallplan, falls Trump die internationale Lage weiter eskalieren lässt. Infantino gilt als enger Trump-Vertrauter und wird wohl versuchen, zu beschwichtigen. So konnte die FIFA etwa auch verhindern, dass Trump demokratisch regierten Spielorten die WM wegnimmt.