1:2 gegen Admira: Mattersburg weiter im Abstiegskampf

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1:2 gegen Admira: Mattersburg weiter im Abstiegskampf

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Mattersburg kann mit einem Heimsieg gegen das vier Punkte zurückliegende Tabellenschlusslicht Admira den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga fixieren. 

Der SV Mattersburg hat den vorzeitigen Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga verpasst. Die Burgenländer verloren am Samstag nach 1:0-Führung im Pappelstadion gegen den FC Admira mit 1:2 und sind damit zwei Runden vor Schluss noch nicht gerettet. Der Vorsprung auf das neue Schlusslicht WSG Tirol beträgt drei Punkte. Die Südstädter gaben die "Rote Laterne" ab und haben einen Zwei-Punkte-Polster.

Jano (25.) sorgte zwar für einen Start nach Maß, dank Kolja Pusch (49./Elfmeter) und Sinan Bakis (73.) gelang aber die Wende. Die Admira gewann nach vier sieglosen Partien wieder einmal. Mattersburg trifft am Dienstag (20.30 Uhr) zu Hause auf Tirol und hat da die nächste Chancem den Sack zuzumachen. Die Admira hat den Niederösterreich-Rivalen SKN St. Pölten zu Gast.

© GEPA
1:2 gegen Admira: Mattersburg weiter im Abstiegskampf
× 1:2 gegen Admira: Mattersburg weiter im Abstiegskampf

Druckvoller Beginn der Mattersburger

Die Mattersburger übernahmen im Pappelstadion zu Beginn die Initiative, die Führung zeichnete sich ab und wurde in der 25. Minute Realität. Nach Mahrer-Flanke kam Jano aus schwieriger Position zum Abschluss und brachte den Ball im langen Eck unter. Admira-Goalie Andreas Leitner war ohne Chance, bewahrte sein Team dafür später bei einer etwas undurchsichtigen Situation im Strafraum vor dem zweiten Gegentreffer (37.).

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Nach Wiederbeginn präsentierten sich die Südstädter wie ausgewechselt, gaben klar den Ton an. Pusch scheiterte an Markus Kuster (48.). Gleich darauf bekam Martin Pusic im Strafraum den Ball bei einer Hjulmand-Hereingabe an die Hand und den verhängten Elfmeter verwertete Pusch. Kuster erriet zwar die Ecke, konnte den dritten Saisontreffer des 27-jährigen Deutschen aber nicht verhindern. Nach einer Stunde ließen Marcus Maier und Roman Kerschbaum eine Doppelchance aus.

"Joker" Bakis mit dem Siegestreffer

Noch deutlich gefährlicher wurde es in der 69. Minute auf der Gegenseite: Andreas Gruber knallte einen Freistoß an die Latte, beim Nachschuss des kurz zuvor eingewechselten Patrick Bürger rettete Erwin Hoffer im Rutschen für seinen geschlagen gewesenen Tormann. Es war Hoffers letzte Aktion und mit der Herreinnahme von Bakis hatte Zvonimir Soldo ein goldenes Händchen. Der "Joker" kam etwas glücklich an den Ball, umkurvte Kuster und schoss souverän ein. Sein zwölftes Saisontor war ein ganz wichtiges.

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Mattersburg warf in einer hartumkämpften Partie mit 13 Gelben Karten im Finish nochmals alles nach vorne, mehr als einige strittige Situationen im Strafraum schauten aber nicht heraus. Damit ist die Admira im Pappelstadion schon vier Partien ungeschlagen. Dabei schauten zwei Siege und zwei Remis heraus.

Stimmen zum Spiel:

Franz Ponweiser (Mattersburg-Trainer): "Wir haben erste Halbzeit eine gutes Spiel gemacht und es verabsäumt, das zweite und dritte Tor zu machen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns durch einen Fehler in die Elfmetersituation gebracht. Dann haben wir die Chance auf das 2:1, das müssen wir machen, der Ball wird aber auf der Linie abgewehrt. Dann haben wir das zweite Tor gekriegt. Danach habe ich ein paar Situationen gesehen, wo ich mit den Entscheidungen nicht einverstanden sein kann. Ein klarer Handelfmeter von Bakis wurde nicht gegeben. Diese Niederlage ist eine riesige Enttäuschung für uns, das war eine Partie, die du so nie verlieren hättest dürfen. Ich denke heute wird eine schlaflose Nacht."

Zvonimir Soldo (Admira-Trainer): "Wir haben in der Pause viel umgestellt, ich habe den Spielern gesagt, dass wir weiter an uns glauben müssen. In der zweiten Hälfte haben wir dann gesehen, dass wir fitter sind, sind nach und nach immer besser geworden und haben auch mehr Chancen gehabt. Bakis ist unser größter Torjäger."
 

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