Rücktritt

EURO-Held Vastic beendet Karriere

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© ÖSTERREICH/ Schwarzl, mediabox.at

Jetzt ist es fix: Ivica Vastic (39) hört mit Saisonende auf. Er bleibt dem LASK allerdings erhalten. In welcher Funktion, steht noch nicht fest.

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Der frühere österreichische Fußball-Teamspieler Ivica Vastic beendet nach Ende der laufenden Saison seine Karriere. Dies gab der 39-jährige LASK-Kapitän am Montag auf eine Pressekonferenz in Linz bekannt. "Irgendwann sagt der Körper, das war's", erklärte der Offensivspieler.

„Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber mein Entschluss steht jetzt endgültig fest. Ich höre auf“, verriet Ivo bereits Sonntag Mittag im Gespräch mit ÖSTERREICH.

Noch zwei Spiele
Vastic wird noch die beiden restlichen Saisonspiele gegen Austria Wien und Mattersburg im LASK-Dress absolvieren. Dann ist Schluss. „Ich werde auch nicht jünger, feiere im September meinen 40. Geburtstag. Und ich will meine Karriere in der Bundesliga beenden – nicht in irgendeiner unterklassigen Liga“, verrät Ivo. LASK-Präsident Peter-Michael Reichel will Vastic zwar noch einmal überreden, weiterzumachen. Doch der 39-jährige Kapitän der Linzer lässt sich nicht mehr umstimmen. „Meine Frau Anni hat mit mir alles durchdiskutiert.“

Neue Funktion
So wie es derzeit ausschaut, wird Vastic dem LASK allerdings erhalten bleiben. In welcher Funktion, steht noch nicht fest. „Ich werde demnächst ein Gespräch mit Präsident Reichel führen. Ich weiß ja nicht, welche Aufgabe er für mich hat. Aber ich lasse mich gerne überraschen.“ Ein bisschen Wehmut klingt durch, wenn Vastic über sein Karriere-Aus spricht. Auch wenn er sich auf neue Herausforderungen riesig freut. „Es beginnt jetzt für mich ein neuer Lebensabschnitt, da warten bestimmt wieder viele interessante Dinge.“

Würdiger Abschied
Vastic wird am Donnerstag im Rahmen des Austria-Heimspiels (Anpfiff ist um 15.30 Uhr) würdig verabschiedet – gemeinsam mit Michael Baur, der seine Fußballschuhe ebenfalls an den Nagel hängt. „Ich will keinen großen Bahnhof haben, ich gehe dem Fußball ja nicht verloren,“ sagt Vastic ganz bescheiden.

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