LASK-Präsident Gruber: 'Es war keine Straftat'

Vergleicht Causa mit Fußballspiel

LASK-Präsident Gruber: 'Es war keine Straftat'

LASK Boss Siegmund Gruber sieht die Strafe für die Linzer als zu hoch an, die Causa wird in die Verlängerung gehen. 

Der LASK wurde aufgrund des Trainingsvergehen während der Corona-Krise hart bestraft. War die Strafe für die Linzer gerechtfertigt?

LASK-Präsident Siegmund Gruber hat eine klare Meinung dazu: "Man sollte eine Balance halten. Wir haben keine Straftat begangen", wehrt sich Gruber bei "Sky" gegen die harte Kritik.

Der Oberösterreicher verlangt aufgrund der Europacup-Leistungen einen milderen Umgang mit der Causa: "Wir haben Großartiges für Österreich geleistet - das muss man auch sehen. Das einfach wegzuwerfen und über einen Kamm zu scheren, finde ich nicht korrekt."

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Gruber vergleicht Causa mit Fußballspiel

Die öffentlich kritischen Rufe bezüglich des Anrufes des Protestkomitees der Linzer kann Gruber nicht verstehen: "Man sollte schon die Möglichkeit haben, dass wir eine andere Instanz anrufen, wenn wir glauben, dass etwas nicht ok ist. Wir leben in einem Rechtsstaat. Wenn es Rechtsmittel gibt, werden wir die auch ausrufen."

Sollte der Gang zum Protestkomitee nicht den erwünschten Erfolg haben, bleibt noch der Weg zum Ständigen Neutralen Schiedsgericht. Ein endgültiges Urteil könnte noch Monate auf sich warten lassen und die Gewissheit über die Meisterfrage der Bundesliga würde erst lange nach dem letzten Meisterschaftsspiel erfolgen.

"Wenn man die Situation mit einem Fußballspiel vergleicht, zum Beispiel einem Cup-Spiel, dauert es oft nicht nur 90 Minuten, sondern es gibt auch eine Verlängerung - da befinden wir uns gerade. Und wenn die Verlängerung nicht reicht, dann gibt es noch ein Elfmeterschießen", zieht Gruber einen gewagten Vergleich.