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Lustenau darf Reichshofstadion umbauen

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Der Baubescheid für das neue Reichshofstadion von Austria Lustenau ist ab sofort rechtskräftig.

Eine dementsprechende Nachricht erhielten der Fußball-Bundesliga-Aufsteiger und die Gemeinde Lustenau am Dienstag vom Landesverwaltungsgericht Vorarlberg, wie der Club mitteilte. Vorstandssprecher Bernd Bösch meinte in einer Aussendung, er sei "überglücklich. Es waren viele Gespräche und Verhandlungen notwendig, um das Projekt endgültig über diese Hürde zu bringen."

Das Bauverfahren für die neue Arena hatte wegen Beschwerden und Einsprüchen von Anrainern viele Monate gedauert. Vor einigen Wochen zog eine Anrainerfamilie ihren Einspruch gegen den Baubescheid in erster Instanz zurück, daher wurde das diesbezügliche Beschwerdeverfahren eingestellt. Weitere Beschwerden von Anrainern wurden vom Landesverwaltungsgericht Vorarlberg als unberechtigt abgewiesen. "Damit herrscht endlich Rechtssicherheit und wir freuen uns, dass wir uns jetzt auf die Umsetzung dieses spannenden Projekts konzentrieren können", sagte Bösch.

Die nächsten Schritte sind nun die Ausschreibungen für den ersten Bauabschnitt, die Anfang kommenden Jahres veröffentlicht werden. Außerdem werden auch organisatorische Themen wie etwa Zuschauerströme ins Stadion geklärt. Der Baubeginn ist für November 2023 vorgesehen.
 

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