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Rapid startet mit ''mehr Nervenkitzel'' in Derby-Woche

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Nach dem erlösenden 5:0-Sieg in Tirol brennt Rapid auf das 337. Wiener Derby am Sonntag.

Acht Tore in acht Spielen und dann fünf Treffer in einer Partie: Bei Rapid ist am Samstag beim 5:0-Kantersieg bei WSG Tirol in der 10. Runde der Fußball-Bundesliga der Offensivknoten richtig geplatzt. Dass das ausgerechnet im Duell mit den Tirolern gelang, kam nicht überraschend, konnte der Gegner doch bereits zum siebenten Mal in Folge besiegt werden. Die Formkurve der Hütteldorfer vor dem Wiener Heim-Derby am kommenden Sonntag (ab 17 Uhr im Sport24-Liveticker) zeigt also klar nach oben.

"Es war der nächste Schritt in die richtige Richtung, aber auch nicht mehr. Wir brauchen jetzt nicht glauben, dass wir die Besten sind", sagte Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer. Die Leistung in der ersten Hälfte war nur defensiv in Ordnung, offensiv war abgesehen von dem glücklich zustande gekommenen Führungstor von Guido Burgstaller (45.) und einer folgenden Kühn-Großchance nichts zu sehen. Nach der Pause und einer laut Offensivspieler Marco Grüll "sehr schlechten" ersten Hälfte führte quasi jede Großchance zu einem Treffer und zum höchsten Ligasieg unter Feldhofer.  "In den letzten Monaten hat uns die Effizienz gefehlt, heute war sie spielentscheidend", so Feldhofer. In der Länderspielpause war ein spezieller Fokus auf den Abschluss gelegt worden. Das hat sich scheinbar bezahlt gemacht. "Deshalb freut mich das riesig", betonte Rapids Coach.

Wiedergefundene Offensiv-Power lässt Hütteldorfer vom Derby-Sieg träumen

Während die Offensive zum ersten Mal in dieser Saison glänzte, war die Abwehrleistung einmal mehr zufriedenstellend. Mit neun Gegentoren kassierten die Wiener die drittwenigsten in der Liga, zum vierten Mal gab es gar keines. "Zu Null spielen ist immer etwas Besonderes, auch das gibt uns ein Stück weit mehr Selbstvertrauen", verlautete Feldhofer. Eine angenehme Rückreise aus Tirol war garantiert. "Ein 5:0 ist nicht alltäglich und ein Ausrufezeichen. Dass es so hoch ausgeht, ist schön. Wir genießen den Moment", sagte der 42-Jährige.

"Es wird eine spezielle Woche. Bei einem Derby ist immer ein bisschen mehr Nervenkitzel dabei, da kribbelt es schon am ersten Trainingstag. Das wird geil", sagte Burgstaller voller Vorfreude. Der Sieg tue da richtig gut und die vielen Tore auch. "Jetzt können wir mit viel Selbstvertrauen in die Trainingswoche starten." Und Grüll ergänzte: "So kann es weitergehen." Negativ war nur, dass Hofmann und Kühn wegen Knöchelverletzungen auszufallen drohen.

In Hütteldorf spürt man die Hoffnung auf den ersten Derby-Sieg seit dem 1. September 2019. Alle sieben seitdem ausgetragenen Stadtduellen endeten Unentschieden. Damit könnte man nicht nur den Aufwärtstrend bestätigen, sondern auch gleich zwei Premieren feiern. Es wäre der erste Sieg gegen die Veilchen im Weststadion und die Negativ-Serie von Coach Ferdinand Feldhofer würde enden. Der 42-Jährige konnte weder in seinen 10 Spielen als Profi, noch seine ersten drei Partien als Coach der Grün-Weißen nach einer Partie gegen den Erzrivalen jubeln.

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