Rapid-Chaos: Wut-Plakate und Pfiffe

Nächste Krise?

Rapid-Chaos: Wut-Plakate und Pfiffe

Wieder nur Remis - Bei Rapid Wien ist mächtig Feuer am Dach.

Rapid vermied durch das Heimremis gegen Sturm zumindest die dritte Niederlage gegen die Grazer im vierten Duell im neuen Allianz Stadion. Von den jüngsten sieben Vergleichen mit dem Tabellenzweiten haben die Hütteldorfer aber nur einen gewonnen. Einem Heimsieg in der Liga laufen die Hütteldorfer seit Ende Oktober vergeblich nach. Selbst Tabellenplatz drei ging nun an die Admira verloren.

Es wird wieder unruhig beim Rekordmeister. Die Aufregung um die Fans im Derby, die unglückliche Eigentor-Pleite gegen die Admira und nun erneut kein Heimsieg. Gegen Sturm fielen die Rapid-Fans diesmal durch Plakate auf. Auf Transparenten im Block West wurde dazu aufgefordert "nicht vor Medien und der Gesellschaft zu kapitulieren."

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Rapid-Fans kritisieren Medien

Auch "Die Wahrheit biegen, bis sie bricht, das scheint des Journalisten Pflicht!" war zu lesen. Dazu kamen Pfiffe am Spielende für die Mannschaft, "Journalisten - Terroristen"-Sprechchöre und ein Wirbel um Thanos Petsos.

Der Deutsch-Grieche wurde bei seiner Auswechslung mit wütenden Pfiffen bedacht. Petsos reagierte, legte den Zeigefinger auf den Mund. Der Frust auch bei den Spielern groß. Es ist wieder Feuer am Dach bei Rapid! Es fehlen sportliche Erfolge, um die heiße Atmosphäre abzukühlen. Das Verhältnis zwischen Team und Fans ist angespannt.