schiri rapid

rapid-wien

Zittern die Schiris vor Rapid?

Artikel teilen

Rapids 1:0-Sieg gegen Ried erhitzt die Gemüter. Gäste-Manager Stefan Reiter wittert nach zwei nicht gegebenen Elfern sogar Schiebung!

Stefan Reiter hatte sich auch Sonntag noch nicht beruhigt. „Im Hanappi-Stadion gelten offenbar andere Regeln“, wittert Rieds Manager Schiebung. „Aber das ist ja nichts Neues, das hat man dort schon öfters erlebt.“

Klarer Elfer
Zwei nicht gegebene Elfer in der Schlussphase ließen Reiter kochen. Insbesondere die Szene aus der 83. Minute quält ihn: Klares Foul von Rapids Christopher Drazan an Anel Hadzic, eindeutig im Strafraum. Schiri Louis Hofmann zeigt auch sofort auf den Elfmeterpunkt, lässt sich aber von seinem Assistenten umstimmen – Freistoß, knapp an der Strafraumgrenze. Unfassbar! Reiter: „Dass so ein Elfmeter zurückgenommen wird, ist unglaublich! Das ist einmalig und das gibt es auch nur hier in Österreich!“

„Gestohlen“
Schon zuvor hatte Louis Hofmann den Gästen einen Strafstoß verweigert – nach Foul von Jimmy Hoffer an Oliver Glasner. Immerhin: Skandal-Schiri Louis Hofmann entschuldigte sich bei den Riedern: „Es war falsch, den Elfer zurückzunehmen. Ich habe mich auf den Assistenten verlassen.“

Dennoch reagiert auch Rapids Konkurrenz im Kampf um die Top-Plätze sauer. Salzburgs Sportchef Heinz Hochhauser: „Es gibt zwei Stadien, wo immer was passiert: das Hanappi- und das Horr-Stadion. Dort müssen erfahrene Schiris pfeifen.“

„Strittig“
Und was sagt Rapid? Torschütze Steffen Hofmann: „Beim Foul von Drazan kann man Elfer geben.“ Trainer Peter Pacult: „Es gab strittige Situationen in unserem Strafraum, die man auch anders pfeifen kann.“ Zudem setzte es zweimal Gelb-Rot für Rapid. Zuerst traf es Christian Thonhofer (Ball weggeschlagen), dann Drazan für sein Elfer-reifes Foul – beide zu Recht.

OE24 Logo