Lizenz-Beben!

Neulengbach raus, Rapid-Frauen vor Sprung in die Bundesliga!

Historischer Umbruch im österreichischen Frauen-Fußball: Während der einstige Serienmeister Neulengbach vor dem Aus steht, rüsten sich die Rapid-Frauen für den Sprung in die Bundesliga.

Der SK Rapid steht unmittelbar vor dem Einzug in das Oberhaus der österreichischen Frauen-Bundesliga. Als einziger Verein der zweiten Liga erhielten die Hütteldorferinnen die Lizenz für die kommende Saison ohne jegliche Auflagen. Dieser Schritt markiert einen Meilenstein in der noch jungen Geschichte der Frauenabteilung, die erst am 27. Juni 2022 gegründet wurde.

Konkurrenten ohne Lizenz

Obwohl Rapid in der 2. Frauen Bundesliga nach 17 von 22 Runden aktuell einen Punkt hinter den SVK Wildcats aus Krottendorf liegt, ist der Aufstieg sportlich kaum noch zu nehmen. Der Grund: Die Steirerinnen haben keine Lizenz für die höchste Spielklasse erhalten. Damit ist der Weg für Grün-Weiß als lizenzierten Aufsteiger frei, um die Elite-Liga künftig aufzumischen.

Ende einer Ära in Neulengbach

Während in Hütteldorf gefeiert wird, herrscht beim US Neulengbach tiefe Trauer. Der zwölffache Serienmeister (2003–2014) erhielt nach der Ankündigung eines Insolvenzverfahrens keine Lizenz für die Bundesliga. Damit verschwindet ein Gigant des heimischen Frauenfußballs vorerst von der großen Bühne, was den Umbruch in der Liga zusätzlich beschleunigt.

Vom Testspiel-Rekord in die Bundesliga

Das Projekt in Hütteldorf gleicht seither einem Märchen. Schon vor dem ersten Ligaspiel lockte ein Test gegen den 1. FC Nürnberg 7.278 Fans ins Allianz Stadion. Unter Cheftrainerin Katja Gürtler, die früher selbst in Neulengbach erfolgreich war, marschierte das Team von der Wiener Landesliga bis an die Schwelle zur Bundesliga.

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