Die Fußballwelt trägt Trauer: Der ehemalige Rapid-Torhüter Georg Koch ist am Mittwochmittag im Alter von nur 54 Jahren verstorben. Er erlag einem schweren Krebsleiden, das er 2024 öffentlich gemacht hatte.
Wie die Bild berichtet, ist Georg Koch am Mittwochmittag nach langer, schwerer Krankheit verstorben.
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Der ehemalige Profi-Torwart litt an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Diagnose hatte er bereits im April 2023 erhalten. Damals gaben ihm die Ärzte nur noch wenige Monate – letztlich kämpfte Koch fast drei Jahre lang gegen die Krankheit an. Im Mai 2024 sprach er erstmals öffentlich über sein Schicksal: „Es ist unheilbar, ich werde sterben. Aber wann mich der liebe Gott holen wird, hat er noch nicht entschieden!“
Station in Wien unvergessen
In seiner langen Karriere war Koch auch in Österreich ein bekanntes Gesicht. Er stand unter anderem bei Rapid Wien unter Vertrag und hinterließ dort bleibenden Eindruck. Für Rapid lief Koch 2008/2009 auf.
In Deutschland spielte er für namhafte Klubs wie Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, den 1. FC Kaiserslautern, Energie Cottbus und den MSV Duisburg. Insgesamt bestritt er 213 Erst- und 165 Zweitligaspiele und galt zeitweise sogar als Kandidat für die deutsche Nationalmannschaft.
Überwältigende Anteilnahme der Fans
Nachdem Koch sein Schicksal öffentlich gemacht hatte, war die Resonanz aus der Fußball-Szene gewaltig. „Diese Anteilnahme war einfach nur überwältigend und hätte ich nie erwartet!“, sagte Koch damals gerührt. Sein Telefon sei regelrecht explodiert vor Nachrichten und Anrufen. Diese Unterstützung gab ihm Kraft für seine letzten Jahre, in denen er zuletzt als Torwart-Trainer und Teammanager bei Viktoria Köln tätig war.
Abschiedsspiel für den guten Zweck
Noch im Herbst 2024 organisierte der schwerkranke Sportler ein Benefizspiel zwischen dem VfR Marienfeld und Fortuna Düsseldorf. Die Einnahmen kamen der Kinderkrebshilfe zugute. Für Koch war es ein bewusster Abschied von seinen Weggefährten. Er wusste bereits zu diesem Zeitpunkt, dass er viele Freunde wahrscheinlich zum letzten Mal sehen würde. Georg Koch hinterlässt eine große Lücke im deutschsprachigen Fußball.