Rapid trennt sich von Chefscout

Vorzeitige Trennung

Rapid trennt sich von Chefscout

Es soll"differenzierende Vorstellungen" im Scouting gegeben haben.

Fußball-Rekordmeister Rapid hat seit Donnerstagnachmittag keinen Chefscout mehr. Die Hütteldorfer gaben via Aussendung die vorzeitige und einvernehmliche Beendigung der Zusammenarbeit mit Bernard Schuiteman bekannt. Der Vertrag des 42-jährigen Niederländers, der seit Juni 2014 bei den Wienern tätig war, wäre noch bis Saisonende gelaufen.

Unterschiedliche Vorstellungen
"Ich möchte Bernard Schuiteman für seinen Einsatz in den letzten fast zwei Jahren herzlich danken, mit ihm konnten wir unser gesamtes Scouting professionalisieren", wurde Sport-Geschäftsführer Andreas Müller zitiert. Man werde die aufgebauten Strukturen weiter nutzen. "Wir werden im Laufe der kommenden Wochen die genaue Zusammensetzung unseres Scouting-Teams definieren", erklärte der Deutsche.

Hauptgrund für die Trennung waren laut Schuiteman "etwas differenzierende Vorstellungen" im Bereich des Scoutings. "Dem SK Rapid wünsche ich für die Zukunft nur das Beste, der Verein ist prinzipiell auf einem sehr guten Weg", sagte Schuiteman. Seine Zukunft ist offen, in der Vergangenheit war er auch schon als Scout des niederländischen Erstligisten Twente Enschede im Einsatz.