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Hoffenheim ist Herbstmeister

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Sensations-Aufsteiger erreicht daheim gegen Schalke zwar nur 1:1, ist dank der besseren Tordifferenz aber vor den Bayern Herbstmeister.

Als zweiter Aufsteiger in der Geschichte der Fußball-Bundesliga hat sich 1899 Hoffenheim die Herbstmeisterschaft gesichert. Der Mannschaft von ÖFB-Teamspieler Andreas Ibertsberger, der durchspielte, reichte ein 1:1 im Sonntagspiel gegen Schalke 04, um Bayern München aufgrund des besseren Torverhältnisses knapp zu überflügeln. Zuvor konnte nur der 1. FC Kaiserslautern (1997/98) als Neuling die Hinrunde als Spitzenreiter beenden.

In einer hektischen Partie erzielte Gerald Asamoah (40.) den Schalker Führungstreffer. Die Gastgeber konnten aus der Gelb-Roten-Karte gegen Jermaine Jones (Foulspiel/55.) lange kein Kapital schlagen, doch Teber zirkelte einen Freistoß zu seinem ersten Bundesligatreffer für 1899 ins Tor (72.).

Zehn Minuten vor Schluss sah in Orlando Engelaar ein zweiter Schalker die Ampelkarte beim letzten Bundesliga-Spiel im Mannheimer Stadion. In der Rückrunde bittet Hoffenheim in der neuen eigenen Arena in Sinsheim zum Tanz. Schalke liegt nach einer dürftigen Hinrunde auf dem siebenten Rang und damit auch hinter dem Erzrivalen Borussia Dortmund.

Gemessen an der Statistik wird Hoffenheim mit einer Wahrscheinlichkeit von 68,8 Prozent deutscher Meister. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick sicherte sich am Sonntagabend die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Bundesliga - in 31 von 45 Fällen war der Hinrunden-Spitzenreiter auch am Saisonende vorn.

Am häufigsten Herbstmeister waren die Bayern, die bei ihren 16 Wintertiteln am Ende 14 Mal Meister wurden. Die Münchner führen aber auch bei der Liste der Aufholjäger. In den 14 Fällen, in denen der Wintertitel nicht verteidigt wurde, war der FC Bayern sechsmal der lachende Sieger - die Chancen auf Championat Nummer 22 stehen für die Münchner also weiter nicht schlecht.

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