Chelsea lädt Rassismus-Opfer ein

Tolle Geste

Chelsea lädt Rassismus-Opfer ein

Mourinho ist "beschämt", mehrere Fans wurden suspendiert.

Trainer Jose Mourinho und Chelsea haben für das rassistische Verhalten einiger Fans des englischen Fußballclubs um Entschuldigung bei dem Opfer gebeten. Er fühle sich "beschämt" durch die Tat der Anhänger, die am Rande des Champions-League-Spiels in Paris in einer Metro-Station eine dunkelhäutige Person am Betreten der U-Bahn gehindert hatten, sagte Mourinho am Freitag.



Mourinho betonte, die Täter würden den Verein nicht repräsentieren. Der Coach machte sich dafür stark, das Opfer des Vorfalls zu einem Heimspiel an die Stamford Bridge einzuladen, um die wahre Seite von Chelsea zu erleben.

Die Tat von Paris hatte nach der Veröffentlichung eines Video-Mitschnitts in dieser Woche für Wirbel gesorgt. Chelsea hatte sich umgehend von den Tätern distanziert und insgesamt fünf Fans mit Stadionverboten belegt. Der Club versicherte, die Ermittlungen der französischen Behörden zu unterstützen. Zudem habe man den vom rassistischen Zwischenfall betroffenen Mann und dessen Familie als Geste der Wiedergutmachung für das Rückspiel der Blues gegen Paris St. Germain am 11. März eingeladen.