Deutsche Bundesliga

»Willkommen dahoam«: Eberl als neuer Bayern-Boss präsentiert

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Pünktlich um 11 Uhr wurde am Dienstag Neo-Bayern-Boss Max Eberl auf der Pressekonferenz in der Allianz Arena in München vorgestellt. Dabei legte der 50-Jährige nicht nur modischen einen "flotten" Auftritt hin. 

Denn der neue Münchner hat die Titelchancen des Rekordmeisters in dieser Saison noch lange nicht abgeschrieben. "Ich will diese Saison nicht hergeben", verkündete Eberl am Dienstag bei seiner Vorstellung. In modischer Karo-Hose betonte der neue Boss von Christopher Freund "er wolle noch das Bestmögliche in der Saison herauszuholen". 
 

Ab Freitag legt Eberl los

Bayern liegt aktuell in der Bundesliga acht Punkte hinter Spitzenreiter Bayer Leverkusen. In der Champions League muss der FC Bayern im Achtelfinale ein 0:1 gegen Lazio Rom aufholen. Es gehe in den letzten drei Monaten der Saison darum, «vielleicht sogar Titel zu holen», sagte Eberl, der zuletzt bei RB Leipzig als sportlicher Leiter gearbeitet hatte.

Eberl beginnt offiziell ab dem 1. März als neuer Sportvorstand der Münchner. Er hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 unterschrieben. «Willkommen dahoam, Max», sagte der Münchner Vorstandschef Jan-Christian Dreesen zu Eberl, der den Verein 1994 als Spieler verlassen hatte und damals zum VfL Bochum gewechselt war. Später machte er Karriere als Funktionär bei Borussia Mönchengladbach und kurz in Leipzig. «Ich trete ein großes Erbe an», räumte Eberl bei seiner Vorstellung in München ein.

Dem Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Hainer zufolge war der ehemalige Abwehrspieler «unsere Priorität Nummer eins», als dessen Trennung in Leipzig publik wurde, als Nachfolger für den im Mai 2023 freigestellten Hasan Salihamidzic. Im vergangenen November gab es Eberl zufolge eine erste Kontaktaufnahme mit Hainer.

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