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"Joker" Hoffer wird zum großen Helden

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ÖFB-Legionär bringt den KSC auf die Siegerstraße - FCK in der Krise.

Heidenheim hat sich am Samstag mit einem 3:0 gegen den FC Kaiserslautern in der Spitzengruppe der zweiten deutschen Fußball-Bundesliga festgesetzt und die Pfälzer zurück in die Krise geschossen.

Im zweiten Spiel des Tages stach Ex-ÖFB-Nationalstürmer Erwin Hoffer als Joker. Der 29-jährige erzielte beim ersten Saisonsieg seiner Karlsruher das erste Tor, bereitete das zweite vor.

Im Heimspiel gegen Aue wurde Hoffer in der 71. Minute eingewechselt und traf nur fünf Minuten später nach Vorlage von Moritz Stoppelkamp zum 1:0 bzw. seinem ersten Saisontreffer. Kurz vor Schluss tauschten die beiden die Rollen, Hoffer assistierte Stoppelkamp, der den Sack zumachte.

Kaiserslautern in der Krise

Damit verschaffte das Duo auch Trainer Thomas Oral wieder etwas Luft, der Verein hält nach sieben Spielen bei ebenso vielen Punkten. Hoffers österreichischer Teamkollege Ylli Sallahi spielte durch. Heidenheim, bei dem Ex-Grödiger Martin Rasner in der 79. Minute eingewechselt wurde, siegte dank der Treffer von Bart Finne (2.), Timo Beermann (20.) und Robert Strauß (56.).

Heidenheim steht mit 14 Punkten zumindest bis Sonntag auf Rang zwei der Tabelle. Der FCK, für den Stipe Vucur und Philipp Mwene durchspielten, war vor allem in der ersten Hälfte das spielbestimmende Team, vergab aber die eigenen Chancen und rutschte mit fünf Punkten aus sieben Spielen auf Platz 16.

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