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Nach Proll-Geste: Harte Strafe für Baier

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Augsburger wird für seine Geste in Richtung Hasenhüttl sanktioniert.

Es war DER Aufreger der fünften Bundesliga-Runde - und nun hat er Konsequenzen: Daniel Baier muss nach seiner Selbstbefriedigungs-Geste im Spiel des FC Augsburg gegen RB Leipzig (1:0) 20.000 Euro Strafe blechen. Außerdem wurde er vom DFB für ein Spiel gesperrt.

Das Sportgericht beurteilte die Aktion als "krass sportwidrigen Verhaltens". Baier habe dem Urteil zugestimmt, heißt es, hatte sich via Instagram zuvur entschuldigt: Er sei "in einer Szene der Vorbildfunktion als Kapitän des FCA nicht gerecht geworden", schrieb er: "Aus der Emotion heraus habe ich mich zu einer Geste hinreißen lassen, von der ich selbst nicht weiß, wie ich dazu komme."

Die obszöne Geste sorgt auch am Tag danach für Diskussionsstoff. Ralph Hasenhüttl nahm die Entschuldigung Baiers nicht an: "Ich muss mir nicht alles gefallen lassen", sagte er am Mittwoch.

Ärger über Hasenhüttl

In der 74. Minute der Partie, die Augsburg dank des frühen Treffers von ÖFB-Stürmer Michael Gregoritsch 1:0 gewann, lag Baier nach einem Zweikampf am Boden. Beim Aufstehen spuckte der Mittelfeldspieler in Richtung der Leipziger Bank und deutete eine Selbstbefriedigung an. Er hatte sich laut eigener Aussage über Hasenhüttl geärgert.

"Ich habe ihm gesagt, dass er nicht jede Situation kommentieren muss", betonte der Augsburger. Der Aufreger der fünften Runde überlagert die sportliche Überraschung, dass sich sein Klub plötzlich in kaum gekannten Tabellenregionen wiederfindet und den Vize-Meister besiegte.

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