Schock für PSG
Brutalo-Foul: Neymar schwer verletzt
Frankreichs Fußballmeister Paris Saint-Germain hat zum Abschluss der 14. Runde der Ligue 1 am Sonntag nicht nur sein Heimspiel gegen Olympique Lyon mit 0:1 (0:1) verloren, sondern vielleicht auch für geraume Zeit Superstar Neymar. Bei der letzten Aktion der Partie zog sich der gefoulte Brasilianer eine Fußverletzung zu und musste unter Tränen vom Platz getragen werden. Lyon-Akteur Thiago Mendes sah für sein Vergehen Rot.
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Das entscheidende Tor für Lyon erzielte Mittelstürmer Tino Kadewere aus Simbabwe vor der Pause. PSG rutschte durch das 0:1 auf den dritten Platz ab, Lyon ist zusammen mit dem punktgleichen Lille neuer Leader.
Untersuchung am Montag
Eine Untersuchung soll am heutigen Montag Klarheit darüber bringen, wie schwer sich der brasilianische Fußball-Star Neymar bei der 0:1-Niederlage seines Clubs Paris Saint-Germain gegen Olympique Lyon am Sonntagabend verletzt hat. Trainer Thomas Tuchel konnte nach der Niederlage, durch die Meister PSG nur noch Tabellendritter ist, noch keine Details nennen.
"Ich habe viel Erfahrung, es ist besser, die Untersuchungen abzuwarten", sagte der deutsche Coach. Thiago Mendes hatte Neymar in der langen Nachspielzeit so schwer am Knöchel getroffen, dass der 28-Jährige mit einer Trage vom Platz gebracht werden musste. Mendes erhielt für sein Foul die Rote Karte.
Tuchel sorgt sich zudem um Weltmeister Kylian Mbappé, den er erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt hatte. Dies sei auf ärztliche Empfehlung hin passiert, erklärte der einstige Mainzer und Dortmunder Trainer. Der französische Angreifer habe nicht mehr als 25 Minuten spielen können. "Es waren dann 30 Minuten, und das war bereits zu viel", sagte Tuchel. "Er war in einer roten Zone und hat eine Verletzung riskiert."
Insgesamt zeigte sich Tuchel enttäuscht über die Niederlage und das Niveau. PSG hat in der französischen Liga nun einen Zähler Rückstand auf die punktgleichen Ex-Meister Lille und Lyon. "Ich habe eine sehr, sehr müde Mannschaft gesehen", sagte Tuchel und räumte ein, dies im Vorfeld so nicht erkannt zu haben. Anderenfalls hätte er drei oder vier Wechsel vorgenommen.
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