Toni Polster

Erst Rugby, dann Messi

Argentinier feiern Held Messi.
© Europa Press via Getty Images
Erst nach Seitenwechsel haben uns Argentinien und England echten Fußball gezeigt. Und was für einen!
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Die erste Halbzeit im Semifinal-Kracher zwischen Argentinien und England hat mich mehr an eine Rugby-Begegnung oder an Kampfsport erinnert als an ein Fußballspiel. Da lag eine Feindseligkeit in der Luft, die nichts mit unserem schönen Sport zu tun hatte.

Schiri hat zu lange zugeschaut

Was Schiedsrichter Ismail Elfath betrifft, bin ich mit ServusTV-Experte Martin Harnik nicht einer Meinung: Es hätte viel früher Gelb geben müssen. So haben die Spieler zu lange ausgereizt, wie viel der Schiri durchgehen lassen würde. Da hatten die Argentinier bei jedem Eckball einen Gegenspieler im Clinch. Auf der anderen Seite hatten Messi oder Bellingham keine Chance auf einen Genieblitz, weil sie gleich von drei, vier Leuten in die Zange genommen wurden.

Nach Seitenwechsel konzentrierten sich die Kampfhähne dann aufs Spielen. Schon sahen wir ein herrliches Tor durch Gordon. Die Argentinier mussten den Schalter umlegen und losfeuern. Der Ausgleich – hochverdient. Das 2:1 durch Martinez hatten sich die Engländer durch ihre Passivität eingehandelt!

Wobei Messi – wer sonst – der Partie noch seinen Stempel aufgedrückt hat!

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