Corona-Fiasko nach Cupsieger-Party

ÖFB-Legionär positiv getestet

Corona-Fiasko nach Cupsieger-Party

Die Spieler des bulgarischen Cup-Siegers feierten mit den  Fans eng bei einander - zahlreiche Corona-Fälle waren die Folge.

In Bulgarien endete die Siegerfeier nach dem Pokal-Finale in einem Corona-Fiasko. Die Spieler von Lokomotiv Plowdiw feierten mit ihren Fans den Triumph, missachteten dabei aber jegliche Abstands- bzw. Hygieneregeln. 50 Fans und sieben Spieler sollen seitdem positiv auf das Coronavirus getestet worden sein.

„Plovdid24.bg“ zufolge soll sich mit Kenan Muslimovic (23) auch ein österreichischer Legionär unter den positiv Getesteten befinden. Sonst schreibt das bulgarische Portal von Erkrankungen bei Kapitän Dimitar Iliew, Torhüter Ilko Pirgow und Flügelspieler Bircent Karagaren.

Beim Cup-Finale gegen CSKA Sofia wurden 12.000 Zuschauer in Sofia zugelassen. Plowdiw gewann im Elfmeterschießen 5:3. Bei anschließenden Feiern wurde „Social Distancing“ mit den Fans in keinster Weise eingehalten. Die Fans gingen nach Mitternacht noch in einen Nachtclub, die Spieler feierten an der Meeresküste weiter.

Corona-Lockerungen zurückgenommen

Bulgariens Regierung reagierte auf den Vorfall und hat wegen kontinuierlich stark steigender Corona-Zahlen bereits aufgehobene Einschränkungen wieder eingeführt. Zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus ordnete Gesundheitsminister Kiril Ananiew am Donnerstag an, dass vom 10. Juli an die Menschen Diskotheken, Bars und Nachtclubs in geschlossenen Räumen nicht mehr besuchen dürfen.
 

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