Stuttgart-Star spielt mit falscher Identität

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Stuttgart-Star spielt mit falscher Identität

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Klub beichtet: Stuttgart-Goalgetter Silas Wamangituka Fundu spielt unter einem falschen Namen und falscher Identität. 

Silas Wamangituka Fundu, als Top-Stürmer beim VFL Stuttgart gesetzt traf diese Saison bereits elf Mal. Die Fans bejubelten die Tore von "Wamangituka Fundu", nun stellt sich heraus es ist gar nicht sein richtiger Name! Sein Bundesliga-Klub verkündet: „VfB-Stürmer Silas Wamangituka hat dem VfB kürzlich offenbart, dass er Opfer von Machenschaften seines ehemaligen Spielervermittlers geworden ist und Wamangituka nicht sein richtiger Name ist. Mit der Deutschen Fußball-Liga DFL und dem DFB ist der VfB in Kontakt. Nach juristischer Bewertung des Sachverhalts geht der VfB davon aus, dass Silas im Besitz einer gültigen Spielberechtigung war und weiter ist.“ 

Krimineller Spielerberater in seiner Heimat

Der Stürmer, mit richtigem Namen Silas Mvumpa Katompa, ist wohl zu Beginn seiner europäischen Karriere Opfer eines kriminellen Spieler-Beraters geworden. Als 18-Jähriger wurde der RSC Anderlecht auf das Talent aufmerksam und bekam für ein Probetraining ein Visum für Belgien ausgestellt. Um den finalen Vertrag abzuschließen bat der Klub den Spieler, in den Kongo zurückzureisen und mit einem neuen Visum zurückzukehren. Dieses neue Visum lief dann auf seinen falschen Namen. Denn während seines Kurz-Aufenthalts in Kongo soll der Profi dann in ein Abhängigkeitsverhältnis mit seinem Spielerberater geraten sein.

Spielerberater hatte Vollmacht über das Gehalt

Offenbar wurde ihm der Zugriff auf sein Konto und auf all seine Papiere verwehrt. Laut dem Stürmer, hat sein Berater anschließend seine Identitätsangaben geändert und ihm die neuen Papiere verschafft haben um das Top-Talent fest an ihn zu binden. Der VfB Stuttgart schreibt: „Jede Offenbarung der Wahrheit hätte für ihn nicht absehbare Folgen haben können, so dass Silas, der sich zudem um seine Familie in der Heimat sorgte, unter einer enormen psychischen Belastung stand. Zudem lebte er im Haus und unter Aufsicht des Vermittlers, sein Gehalt wurde ihm nicht ausgezahlt, sondern er erhielt nur einen Teil davon vom Vermittler. Der Berater drohte zudem fortwährend damit, dass Silas nie wieder Fußball spielen dürfe, wenn der Sachverhalt publik würde.“ 

Jetzt ist die Geschichte publik! 

Silas Katompa Mvumpa erklärt: „Ich habe in den letzten Jahren in ständiger Angst gelebt und mir auch um meine Familie im Kongo große Sorgen gemacht. Es war ein schwerer Schritt für mich, meine Geschichte zu offenbaren.“

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