Martin Harnik Stuttgart

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VfB-Legionär Harnik "Spieler des Spiels"

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Auch Hoffenheimer Alaba und Gladbacher Stranzl erhielten Note 2,5.

Das deutsche Fußball-Magazin "kicker" (Montag-Ausgabe) hat Martin Harnik nach dem 2:1 (1:0)-Auswärtssieg des VfB Stuttgart in der 32. Runde der deutschen Bundesliga gegen TSG 1899 Hoffenheim mit der Note 2,5 bedacht und ihn zum "Spieler des Spiels" erkoren. "60 Minuten war er im Taktikkonzept mit Defensiv-Aufgaben gebunden. Dann mit Raum, Ideen und Tempo nicht mehr zu halten", schrieb die Zeitschrift über den Österreicher.

ÖFB-Teamchef Didi Constantini, der am Samstag unter den 30.150 Zuschauern saß, sah von seinem, auf dem rechten Flügel eingesetzten Schützling wie er den wichtigen Ausgleich der Solo-Spitze Cacau vorbereitet und das 2:1 von Kuzmanovic durch einen Foulelfmeter herausgeholt hatte. Dabei war Harnik durch einen Muskelfaserriss im Gesäßmuskel nicht fit gewesen. Aufseiten der Hoffenheimer zählte David Alaba (2,5) ebenfalls zu den Besten, Andreas Ibertsberger blieb ohne Note, weil er zu kurz im Einsatz (ab 64. Minute) gewesen war.

"Da muss man draufgehen"
Wie Harnik und Alaba bekam auch Martin Stranzl nach dem 1:0-Sieg von Nachzügler Borussia Mönchengladbach in Hannover die gute Note 2,5. In den Reihen der Niedersachsen wurde Emanuel Pogatetz mit 4,5 bedacht. Dem ÖFB-Innenverteidiger wurde vom "kicker" der Gegentreffer als "Patzer" angelastet. Mirko Slomka sagte über die entscheidende Szene mit dem 28-jährigen Österreicher: "Da muss man draufgehen."

Auf sich aufmerksam machten auch die beiden "Mainzer" mit dem 3:0-Derby-Heimsieg über Eintracht Frankfurt. Andreas Ivanschitz (bis 76. Minute) und Christian Fuchs (bis 58./Schlag auf linken Fuß) gehörten mit Noten von 2 bzw. 2,5 zu den besten Gastgeber. Der Burgenländer hatte mit seinem dritten Liga-Saisontor das 1:0 erzielt, der Niederösterreicher das 2:0 vorbereitet.

Nicht in Szene zu setzen vermochten sich Marko Arnautovic (Werder Bremen) und Erwin Hoffer (1. FC Kaiserslautern). Der "Hanseate" war mit einem "Sechster" der schlechteste Mann auf dem Platz beim 0:1 daheim gegen den VfL Wolfsburg, der Ex-Rapidler (bis 70. Min) beim 2:0 ebenfalls daheim gegen FC St. Pauli mit einem "Vierer" kaum besser.

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