Da war sie fast, die erste Niederlage in dieser Champions League Saison für Arsenal – doch ein später Elfer verhaute Leverkusen die Sensation. Die Deutschen hätten sich mehr verdient, müssen nun im harten Auswärtsspiel in London siegen, um weiterzukommen.
Die erste Halbzeit war kein Feuerwerk unter Flutlicht, da sich beide Teams größtenteils neutralisieren konnten. Einmal schaffte es Arsenal, nach einem schnellen Konter gefährlich zu werden, doch der Linke von Martinelli feuerte nur an die Latte.
Häufiger in den Strafraum kamen aber die Leverkusener, aufgrund der starken Defensive der Gunners aber kaum gefährlich. Und so gingen die beiden verdient mit 0:0 in die Katakomben.
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Aus diesen kam die Werkself aber sehr lebendig. Direkt vom Anstoß kombinierten sie sich links durch, den Kopfball von Terrier parierte Keeper Raya noch stark. Der anschließende Eckball führte dann aber ins Glück.
Leverkusen verhaut Top-Ausgangslage
Der Ball von Zauberfuß Grimaldo senkte sich perfekt an der zweiten Stange, Kapitän Andrich musste nur mehr frei zum 1:0 einköpfen (46.)!
Wenn der Favorit das Tempo erhöhte, dann passierte das nur phasenweise, was Leverkusen übertauchen konnte. Doch Leverkusen brachte sich um die eigene Arbeit, weil Madueke in der 86. Minute unnötig im Strafraum gelegt wurde - Kai Havertz, zurück an seiner alten Heimat (150 Spiele für B04), versenkte souverän (88.) und jubelte nicht.
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Ein später Tiefschlag, der Arsenal vor dem eigenen Heimspiel am Dienstag (21 Uhr) wieder in die Pole-Position bringt. Mit einer Leistung wie im Hinspiel, ist aber auch für die Werkself noch alles möglich.