CL Finale

Black Eyed Peas

Netz lacht über schräge Final-Eröffnung

US-Band eröffnet Champions-League-Spektakel. Und sorgt für Lacher.

Für Helene Fischer wurde das DFB-Pokal-Finale zum Spießrutenlauf: Sie bekam nur wenige Tage nach Anastacias Halbzeit-Auftritt beim letzten Bundesliga-Spiel des FC Bayern, der ob seiner Überlänge den Wiederbeginn verzögerte und für eine Debatte über Show-Elemente im Fußball sorgte, den Fan-Zorn zu spüren.

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Die Schlager-Queen wurde im Berliner Olympiastadion gnadenlos ausgepfiffen. Von den Dortmunder- und Frankfurter Anhängern. Eintracht-Sportboss Fredi Bobic erklärte danach: "So etwas hat beim Finale nichts zu suchen. Weil wir Fußball spielen und die wahren Fans des Fußballs haben in der Halbzeitpause keine Lust darauf."

Keine Buhrufe gab es am Samstag vor dem Champions-League-Endspiel: Die Black Eyed Peas hatten den Hit zwischen Juventus und Titelverteidiger Real Madrid eröffnet. 2011 waren sie die Stars der Halftime-Show beim Super Bowl, diesmal wollten sie den Zuschauern im "National Stadium of Wales" einheizen.

"Tonmensch gehört gefeuert"

Der Erfolg hielt sich in Grenzen: Vor den TV-Bildschirmen konnte man die Musik kaum hören. Stattdessen die "schrägen" Stimmen der drei Hip-Hop-Künstler. Spätestens da fragten sich wohl viele, wo Frontfrau Fergie war. Nach über zweijähriger Abstinenz auf der Bühne kehrte sie mit den Black Eyed Peas nicht zurück.

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"Sie arbeitet im Moment an ihrer Solo-Karriere", gab Will.i.am im Vorfeld zu verstehen. Die Reaktionen auf Twitter fielen entsprechend aus: