Champions League

VAR-Ärger & Rasen-Drama: Barcelona wütet vor Königs-Showdown

Die Spannung knistert, die Nerven liegen blank – und rund um den Viertelfinal-Showdown am Dienstag (21 Uhr/live auf Sky) zwischen FC Barcelona und Atletico Madrid in der Champions League brodelt es jetzt nocheinmal gewaltig. 

Was als hitziges Hinspiel begann, hat sich längst zu einem echten Nervenkrimi entwickelt. Zur Erinnerung: Nach der schmerzhaften 0:2-Heimklatsche fühlte sich FC Barcelona klar benachteiligt – eine strittige Szene, ein möglicher Handelfmeter, dazu ein aus ihrer Sicht „blinder“ VAR. Der Frust saß tief. Also griffen die Katalanen zum letzten Mittel und legten Beschwerde bei der UEFA ein. Konkret entzündete sich der Ärger an einer Szene in der 54. Minute: Nach einem Abstoß von Atletico-Keeper Juan Musso, der aus Sicht der Barca-Verantwortlichen bereits regelkonform ausgeführt worden war, griff dessen Mitspieler Marc Pubill noch einmal ein. Er legte sich den Ball per Hand zurecht und führte den Abstoß anschließend selbst aus – für die Katalanen ein klarer Regelverstoß, der ungeahndet blieb.

Handspiel-Beschwerde "unzulässig"

Die Botschaft der Flick-Elf war entsprechend deutlich: Für Barca ging es um mehr als nur eine strittige Entscheidung – man sah darin einen gravierenden Fehler mit möglichem Einfluss auf das Spiel. Gefordert wurden Einsicht in die Schiedsrichter-Kommunikation, eine umfassende Aufarbeitung und mögliche Konsequenzen. Doch dann folgte der eiskalte Dämpfer – nur wenige Stunden vor dem Rückspiel am Dienstag (ab 21 Uhr/HIER im Sport24-Liveticker). Die UEFA machte kurzen Prozess, erklärte die Beschwerde für „unzulässig“. Keine Untersuchung, keine weiteren Schritte. Offiziell ist die Debatte damit beendet. 

Und als wäre das nicht genug, öffnete sich direkt die nächste Baustelle. Diesmal rückte der Rasen im Metropolitano in den Fokus. Bei der Platzbegehung zeigte sich Barca-Coach Hansi Flick skeptisch: Zu hoch, zu schwer bespielbar, nicht ideal für das eigene Spiel. Ein Detail? Vielleicht. Aber in einem Duell auf diesem Niveau kann genau so etwas entscheidend sein.

Rasen-Drama vor Nacht der Wahrheit

Die Folge: Kontrolle, Messung, Diskussion. Das Ergebnis fiel eindeutig aus. Die Rasenhöhe wurde mit 26 Millimetern gemessen – und lag damit klar unter dem erlaubten Maximum von 30 Millimetern. Alles regelkonform, so die Linie der UEFA. Zusätzlich wurde zugesichert, dass der Platz sowohl vor dem Anpfiff als auch in der Halbzeitpause bewässert wird, damit der Ball möglichst schnell läuft.

Offiziell also Entwarnung – doch bei Barcelona bleiben Zweifel. Zu präsent ist die Erinnerung an den letzten Auftritt in diesem Stadion. Erst Mitte Februar, im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Rey, machten die Katalanen schmerzhafte Erfahrungen mit dem Geläuf. Nach einem Rückpass sprang der Ball tückisch auf, rutschte unter dem Fuß des Torhüters hindurch – und leitete früh den Rückstand ein. Eine Szene, die bis heute nachwirkt.

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