Didi Kühbauer Europa League

Europa League, ab 18:45 Uhr LIVE

Rapid will heute Dinamo überraschen

Rapid ist angezählt, muss aber als Außenseiter gegen Dinamo Zagreb liefern. 

0:1 gegen Genk, 0:2 gegen West Ham – Rapids Start in die Gruppenphase der Europa League war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Auch in der Liga brodelt es: Zwölf Punkte aus den ersten elf Runden bedeuten die schlechteste Ausbeute der Grün-Weißen in der Liga-Geschichte. Kurz­um: In Hütteldorf herrscht Krisenstimmung.

+++ Die Partie am Donnerstag 18.45 Uhr im Sport24-LIVE-Ticker +++

„Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben zwar gut Fußball gespielt, aber uns fehlt einfach die Gier, dass wir so ein Match entscheiden“, kritisierte Trainer Didi Kühbauer bei der jüngsten 1:1-Enttäuschung gegen Klagenfurt. Gier, aber auch das nötige Glück wird es heute brauchen: Rapid bekommt es mit Kroatiens Fußball-Aushängeschild Dinamo Zagreb zu tun.

Dinamo hat wahren Höhenflug hingelegt

Seit 2006 wurde mit Ausnahme von Rijekas Triumph 2017 immer der ­nationale Titel geholt, vergangene Saison jubelten die „Modri“ über Nummer 22. Rechnet man die vier jugoslawischen Meistertitel dazu, sind es gar 26.

Zuletzt machte Dinamo 2021 mit dem Cup das kroatische Double perfekt. In der Europa League stieß das Team von Damir Krznar sogar bis ins Viertelfinale vor – so weit wie noch nie zuvor.
Von einem derartigen Höhenflug kann Rapid derzeit nur träumen. In den letzten sechs Liga-Spielen gelang nur ein einziger Sieg. „Jetzt müssen wir wirklich in die Gänge kommen, sonst wird es eng“, fordert Kapitän Maximilian Hofmann.

Nicht nur in der Liga – auch in der Europa League wird es eng, sollte gegen Dinamo ebenso kein Punktgewinn gelingen. Nicht nur punktemäßig, sondern früher oder später auch für Kühbauer.

Viele Gäste-Fans, Polizei mit Sicherheitsbereich

Fix fehlen wird Dejan Petrovic. Der Slowene fällt mit einem Außenbandriss im rechten Knöchel mehrere Wochen aus. Fraglich ist, wie die Unterstützung von den Rängen ausfallen wird. 22.000 Tickets wurden verkauft, über 1.500 aber an in Wien lebende Kroaten, der Gäste-Sektor wird also »gut« gefüllt sind. Die Polizei reagierte prompt mit einem Sicherheitsbereich rund um das Stadion.