Ivanschitz bleibt weiter gelassen

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Ivanschitz bleibt weiter gelassen

Burgenländer ist "nach wie vor bereit, für Österreich zu spielen".

Andreas Ivanschitz hat gelassen auf seine neuerliche Nicht-Berücksichtigung für die österreichische Fußball-Nationalmannschaft reagiert. Der Ex-Kapitän wurde am Mittwoch bei der Kaderbekanntgabe für das Dänemark-Match am 3. März (20.30 Uhr/live ORF1) von Teamchef Dietmar Constantini wieder nicht nominiert, was für den Mainz-Legionär allerdings nicht überraschend kam.

"Wir hatten ein gutes Telefonat, in dem er mir gesagt hat, dass er nicht mit mir plant. Deshalb habe ich auch nicht mit einer Einberufung gerechnet", erklärte Ivanschitz, der daraus keine Konsequenzen zieht. "Ich akzeptiere seine Entscheidung und bin nach wie vor bereit, für Österreich zu spielen." Zu der unmissverständlichen Ankündigung des Tirolers, auch in der EM-Qualifikation nicht auf den Mittelfeldspieler zu bauen, äußerte sich Ivanschitz nicht.

Auch die Aussage von Constantini, die deutsche Bundesliga müsse sich aufgrund der guten Leistungen des Burgenländers im Herbst hinterfragen, wollte Ivanschitz nicht überbewerten. "Das ist etwas, was mich nur indirekt betrifft und nicht weiter beschäftigt. In Deutschland hat es größere Wellen geschlagen, aber das ist nicht mein Problem."