Jancker: "Sorry" nach Eklat

Nach Disput in Salzburg

Jancker: "Sorry" nach Eklat

Rapids Co-Trainer zeigt sich nach dem Brutalo-Eklat plötzlich kleinlaut.

Harte Schale, weicher Kern – so beschreiben langjährige Wegbegleiter Rapids Co-Trainer Carsten Jancker. Doch beim Sonntags- Spitzenspiel in Salzburg übertrieb es der Ex-Stürmer mit der Härte. Jancker forderte einen seiner Spieler lautstark auf, dem Salzburger Alan „beim nächsten Mal“ aufs Knie zu steigen. Ein verbaler Blackout, für den sich der Kahlkopf gleich nach dem Spiel kleinlaut entschuldigte.

Nach Alans Tritt brannte Jancker Sicherung durch
Zuvor hatte das Stadion in Wals-Siezenheim gekocht wie selten zuvor. Nachdem zunächst Alan Rapids Sonnleitner brutal gefoult hatte (Tritt in die Kniekehle von hinten), waren bei Jancker die ­Sicherungen durchgebrannt.

Nach dem Spiel eskalierte die Situation. Salzburg-Coach Roger Schmidt ging frontal auf Jancker los, brüllte: „Du hast doch nicht alle Tassen im Schrank!“ Vor TV-Kameras tobte der Westfale: „Ich habe Jancker gefragt, ob er wirklich seinen Spieler aufgefordert hat, bei einem meiner Spieler aufs Knie zu steigen. Das hat er mir bestätigt. Mit diesem Menschen red ich nie mehr ein Wort!“

Janckers Entschuldigung ist Zeichen von Größe
Natürlich gehört Janckers Aufforderung zum brutalen Foulspiel nicht auf den Fußballplatz. Aber dass der Deutsche seinen Aussetzer hinterher zugab und sich sowohl bei den Salzburgern als auch öffentlich dafür entschuldigte, ist ein Zeichen von wahrer Größe.

Dass Bullen-Dompteur Schmidt insbesondere Alan besonders schützen will, liegt auch auf der Hand. Der kleine Brasilianer musste nach einem Kreuzbandriss schon einmal ein Jahr lang pausieren. Das muss sich nicht wiederholen.

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